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	<description>Sharing a vision - Deutsche Ausgabe</description>
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		<title>Inhalt 05/2012</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>

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		<description><![CDATA[FREIGEIST - Mut zum Selberdenken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>﻿﻿﻿﻿﻿Freigeist</h1>
<h3>Mut zum Selberdenken</h3>
<h2><strong>﻿</strong>Feature</h2>
<p><strong>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Im Dickicht des Denkens <a href="http://www.oshotimes.de/?p=2829"><img class="alignnone size-full wp-image-1187" style="margin-bottom: -3px;" title="button-leseprobe" src="http://www.oshotimes.de/wp-content/uploads/2010/12/button-leseprobe.gif" alt="" width="80" height="17" /></a></strong>﻿<br />
  ﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Selbst Freiheit kann zum Dogma werden</p>
<p>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿<strong>Freie Geister braucht das Land!</strong><br />
Der Lebenskünstler Ketan und sein „strikt illegales“ Leben</p>
<p><strong>Mit dem Fluss gehen</strong><br />
  Das „Osho Shangri La“ stellt sich vor </p>
<p><strong>Indiana Jones und Mr. Krebs</strong><br />
  Filmhelden sind Freiheitshelden</p>
<p><strong>Freiheit ist eine große Verantwortung</strong><br />
  Interview mit Veeresh</p>
<p><strong>Osho Diskurs <a href="http://www.oshotimes.de/?p=2844"><img style="margin-bottom: -3px;" title="button-leseprobe" src="http://www.oshotimes.de/wp-content/uploads/2010/12/button-leseprobe.gif" alt="" width="80" height="17" /></a></strong><br />
﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Ein freier Vogel ohne Käfig </p>
<h2>Klartext</h2>
<p><strong>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Sind wir ein Klub von Freigeistern?	 <a href="http://www.oshotimes.de/?p=2834"><img style="margin-bottom: -3px;" title="button-leseprobe" src="http://www.oshotimes.de/wp-content/uploads/2010/12/button-leseprobe.gif" alt="" width="80" height="17" /></a></strong>﻿<br />
  ﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Vom Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen</p>
<h2>Kunst</h2>
<p><strong>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Erschaffen im jetzigen Augenblick <a href="http://www.oshotimes.de/?p=3362"><img style="margin-bottom: -3px;" title="button-leseprobe" src="http://www.oshotimes.de/wp-content/uploads/2010/12/button-leseprobe.gif" alt="" width="80" height="17" /></a></strong>﻿<br />
  ﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Arbeiten von Siddhena</p>
<h2>﻿﻿Leute auf dem Weg</h2>
<p><strong>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿</strong>﻿<strong>﻿﻿﻿</strong>﻿﻿<strong>﻿Musik aus der Welt der Stille</strong><br />
﻿Prafuls Suche</p>
<h2>﻿﻿﻿﻿Mein Projekt</h2>
<p><strong>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿</strong>﻿﻿<strong>﻿﻿</strong>﻿﻿<strong>﻿Reiki in die Welt bringen</strong><br />
﻿Die Reikimeisterin Tanmaya und ihre Arbeit</p>
<h2>﻿﻿﻿Reisen</h2>
<p><strong>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿</strong>﻿﻿<strong>﻿﻿﻿</strong>﻿﻿<strong>Meine Reise ins Glück</strong><br />
﻿Devendros Segelreise, Teil 2 – Entlang der Westküste Frankreichs nach Galizien</p>
<h2>Meditation</h2>
<p><strong>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿„Mir geht’s prima!“ – Wirklich? <a href="http://www.oshotimes.de/?p=3358"><img style="margin-bottom: -3px;" title="button-leseprobe" src="http://www.oshotimes.de/wp-content/uploads/2010/12/button-leseprobe.gif" alt="" width="80" height="17" /></a></strong></p>
<h2>Rubriken</h2>
<p>Editorial <a href="http://www.oshotimes.de/?p=2839"><img style="margin-bottom: -3px;" title="button-leseprobe" src="http://www.oshotimes.de/wp-content/uploads/2010/12/button-leseprobe.gif" alt="" width="80" height="17" /></a><br />
  News<br />
  Good News / Bad News<br />
  Impressionen<br />
  ﻿Neuvorstellungen/Gewinnspiel<br /> <br />
  Kleinanzeigen <a href="http://www.oshotimes.de/?page_id=369"><img style="margin-bottom: -3px;" title="button-leseprobe" src="http://www.oshotimes.de/wp-content/uploads/2010/12/button-leseprobe.gif" alt="" width="80" height="17" /></a><br />
  Weblinks <a href="http://www.oshotimes.de/?page_id=454"><img style="margin-bottom: -3px;" title="button-leseprobe" src="http://www.oshotimes.de/wp-content/uploads/2010/12/button-leseprobe.gif" alt="" width="80" height="17" /></a><br />
  Horoskop <a href="http://www.oshotimes.de/?p=1879"><img style="margin-bottom: -3px;" title="button-leseprobe" src="http://www.oshotimes.de/wp-content/uploads/2010/12/button-leseprobe.gif" alt="" width="80" height="17" /></a><br />
Das Allerletzte – Witze <a href="http://www.oshotimes.de/?page_id=649"><img style="margin-bottom: -3px;" title="button-leseprobe" src="http://www.oshotimes.de/wp-content/uploads/2010/12/button-leseprobe.gif" alt="" width="80" height="17" /></a></p>
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		<title>Osho-Diskurs</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 07:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>

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		<description><![CDATA[﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Ein freier Vogel ohne Käfig – ﻿Fragen an Osho]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Ein freier Vogel ohne Käfig</h1>
<h4>﻿Fragen an Osho</h4>
<p>﻿Willem Sheer von Pers Unie, Den Haag, Niederlande, interviewt Osho im August 1985 in Rajneeshpuram, Oregon. Ein Auszug:</p>
<p><strong>Meine erste Frage wäre: Osho, meine Ausbildung fand in einem Klima des kritischen Journalismus statt. Ich habe gelernt, dass ich als Journalist niemandem ein Wort glauben darf. Bist du imstande, deine Botschaft argwöhnischen Journalisten zu vermitteln? Oder braucht es Vertrauen, um zu verstehen, was du wirklich meinst?<br />
</strong>  Nein. Dazu ist kein Glaube, kein Vertrauen nötig. Und das, was man dir als Journalist beigebracht hat, nämlich kritisch, skeptisch zu sein, ist genau meine Botschaft: Seid kritisch, seid skeptisch! Sagt so lange weiter Nein, bis ihr auf das Ja stoßt, das nicht zu leugnen ist.<br />
  Meine Leute sind nicht Leute, die sich aufgrund eines bestimmten Glaubens oder Dafürhaltens hier versammelt haben. Sie fragen nach, suchen mit offenen Augen, und von mir lernen sie nur dies eine: „Akzeptiert nichts, was ihr nicht auch erfahren könnt!“ Kritischer Journalismus ist unerheblich, da er nur auf dem Verstand, der Ratio beruht. Aber Verstand und Ratio sind ganz leicht zu widerlegen. Es ist nur eine etwas schärfere Intelligenz nötig, und deine Kritik ist hinfällig. <br />
Die Kritik jedoch, die ich meine Leute lehre, ist etwas viel Tieferes und viel Weiteres. Ich lehre sie, nicht über die Wahrheit zu argumentieren, denn zur Wahrheit führt kein Weg über Argumente. Ein Streit zwischen zwei Argumenten beweist nichts anderes, als wer der bessere Argumentierer ist. Die Wahrheit lässt sich niemals auf diese Weise beweisen, die Wahrheit muss man erfahren. Leugnet also jeden Glauben und leugnet ihn absolut. In eurem Innern darf nicht einmal der Schattenrest eines Glaubens zu finden sein.</p>
<p><strong>Sollten deine Sannyasins etwa auch dem gegenüber skeptisch sein, was du sagst?</strong><br />
Sind sie doch. </p>
<p><strong>Und wenn du sagst: „Tut dies und das, dann kommt das und das dabei heraus“, dann nehmen sie es mit Skepsis auf?!</strong><br />
Natürlich. Alles, was ich zu ihnen sage, ist hypothetisch. Genauso, wie man wissenschaftlich arbeitet. Ein Wissenschaftler beginnt ein Experiment mit einer Hypothese. Das ist kein Glaube, aber irgendwo muss er schließlich anfangen: Also stellt er eine vorläufige Hypothese auf und geht dann absolut aufmerksam vor, um sich ja nicht durch seine eigene Hypothese täuschen zu lassen. Er muss sich bewusst sein, dass es nur eine Hypothese ist und keine Wahrheit.</p>
<p><strong>Aber du hast auch gesagt: „Vertraut mir, folgt mir.„</strong><br />
Das wird zu den Leuten gesagt, die angekommen sind. Ich habe schon zu Millionen gesprochen. Und wenn ich zu jemandem rede, kann ich nicht die ganze Welt in Betracht ziehen. Was immer ich sage, ist direkt und unmittelbar und persönlich. Wenn ich zu jemandem gesagt habe: „Vertraue mir, folge mir“, heißt das, der Betreffende ist angekommen. Jetzt ist keine Skepsis, keine Negativität mehr nötig. Jetzt darf er es sich nicht unnötig schwer machen, das hat er lange genug getan. Aber nicht eher. </p>
<p><strong>Das Vertrauen kommt also erst später?</strong><br />
Ja.</p>
<p><strong>Darf ich eine andere Frage stellen? Ich gehöre zur schrumpfenden Minderheit von Holländern, für die die heilige römisch-katholische Kirche eine wunderbare Institution, ein wichtiger Quell der Weisheit ist. Ich kann aber auch deine Bücher und Videos genießen. Ist dies ein Paradox, und wenn ja, was ist davon zu halten?</strong><br />
Es ist ein Paradox, und du weißt genau, was davon zu halten ist. Wenn du die Finger von mir lassen könntest, wärst du ausgetreten; das kannst du aber nicht. Somit ist das Paradox gelöst: Der Katholizismus hat verloren. </p>
<p><strong>In der katholischen Kirche begegne ich Personen, die ich wirklich als aufrichtig erlebe. Und ich habe oft gelesen, dass z.B. Mutter Teresa … Du machst dich ständig über sie lustig. Ich bin ihr einmal persönlich begegnet, und für mich war sie eine wunderschöne Frau. Als ich sie fragte: „Sollten Christen Mitglieder anderer Religionen bekehren?“, hat sie geantwortet: „Nein, lass jeden seinen eigenen Weg gehen. Folge du deinem Weg zu Gott, ich folge meinem.“ Und ich empfand sie als eine aufrichtige Frau, soweit ich das übersehen kann.</strong><br />
  In jeder Religion gibt es aufrichtige Menschen, die aber im Dunkeln tappen. Wenn du also in der katholischen Kirche aufrichtige Sucher findest, ist es deine Pflicht, sie aus der katholischen Kirche herauszuholen, weil sie dort das, was sie suchen, nicht finden werden. <br />
  Ein Sucher kann nicht finden, wenn er von Dogmen, von einer bestimmten Einstellung zur Wirklichkeit eingeengt wird – die überdies zweitausend Jahre alt ist, überholt, mausetot. Diese katholischen Kirchen sind nur noch Friedhöfe. Die Leute dort mögen Sucher sein und aufrichtig. Sag ihnen: „Ihr sucht auf einem Friedhof. Kommt dorthin, wo Leben herrscht. Kommt dorthin, wo getanzt wird. Kommt dorthin, wo ein frischer Wind weht. In dieser abgestandenen, zugemauerten katholischen Kirche werdet ihr Erstickungsanfälle bekommen und sterben, ohne es zu finden.„<br />
  Da sie aufrichtig sind, musst auch du aufrichtig zu ihnen sein. Sie brauchen Achtung – und nicht nur Achtung: Sie brauchen auch einen Schock, damit sie aufwachen können und aus den Schranken des Katholizismus – oder des Protestantismus oder Hinduismus oder Islam, was keine Rolle spielt – ausbrechen können. Meine Aufgabe hier besteht darin, jeden aus seinem Gefängnis herauszuholen; was für einen Namen das Gefängnis hat, ist egal. <br />
Wer die Wahrheit erkennen möchte, muss vollständig deprogrammiert werden. Er darf keinen Glauben haben, er darf keine Religion haben, er darf keine Nation haben, der darf keine Rasse haben, er sollte einfach nur ein schlichter Mensch sein. Das muss sein Ausgangspunkt sein – wie ein Kind.</p>
<p> <strong>Wenn man ein Außenseiter ist – ein völliger Außenseiter –, dann scheint der Rajneeshismus auch ein Gefängnis zu sein. Ich hab mir das, Osho, mal etwas genauer angesehen und ich sehe, dass dies nicht der Fall ist. Aber wie willst du anderen Leuten klarmachen, dass das hier im Grunde eine Anti-Kirche ist?</strong><br />
  Warte einen Moment, lass mich deine Frage erst ganz beantworten. Ich bin noch nicht fertig mit Mutter Teresa. Wann immer also von Mutter Teresa die Rede ist, wechsle bitte nicht das Thema. <br />
  Du sagst, sie sei eine wunderschöne Frau. Dagegen habe ich nichts einzuwenden. Aber was sie da zu dir gesagt hat, also „Folge du deinem Weg, ich folge meinem Weg“, hat mit Mitgefühl nichts zu tun. Wenn ich sehe, dass du auf einem Holzweg bist, werde ich nichts unversucht lassen, um dich von ihm abzubringen, und ich werde versuchen dich davon zu überzeugen, dass du da etwas falsch machst. Das ist Mitgefühl. <br />
Und nicht alle Wege sind richtig. Es gibt dreihundert Religionen auf der Welt. Nicht all diese dreihundert Religionen sind richtig. Es ist zwar eine Nettigkeit, zu sagen: „Folge du deinem Weg, ich folge meinem Weg“, bedeutet aber, dass Mutter Teresa keinen Schimmer davon hat, was richtig ist. So etwas kann nur eine unwissende Person sagen. Wenn ich weiß, was richtig ist, weiß ich auch, was falsch ist, und ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um dich von dem falschen Weg abzubringen. Für mich wäre das Mitgefühl. Du hast dir von der alten Frau den Kopf verdrehen lassen…</p>
<p>…</p>
<p>Der vollständige Text kann in der Printausgabe gelesen werden.</p>
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		<title>Editorial</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 06:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>

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		<description><![CDATA["Osho hat gesagt!" – "Osho hat gemeint!" –  Jeder Sannyasin kennt diese Sätze!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Thema: Freigeist </h1>
<h4>Liebe Freunde,</h4>
<p>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿„Osho hat gesagt!„<br />
  „Osho hat gemeint!“ <br />
  Jeder Sannyasin kennt diese Sätze! Sagen wir so etwas doch gern, um unseren Ansichten und Überzeugungen mehr Gewicht zu geben. Schließlich will man ja sein Gegenüber überzeugen: „Osho sagt das auch immer. Ich habe also recht!“ <br />
Da Osho sich aber permanent widerspricht, kommt bei solchen Diskussionen schnell der Zeitpunkt, wo man entweder fanatisch um jedes Argument rangelt oder der Kopf plötzlich ganz leer ist und man merkt, dass einem im Grunde nichts Eigenes einfällt. Von wegen lebendige Denke eines intelligenten Freigeistes, der jedes Dogma sprengt. </p>
<p>Gibt es das überhaupt – einen freien Geist? Kommt nicht jeder Gedanke daher wie ein obdachloser Wanderprediger, der ein behagliches Zuhause sucht? Ich lasse ihn schlafmützig ein und gestatte ihm, sich gemütlich einzurichten. Und schon kontrolliert er selbstherrlich mein Weltbild, meine Beziehungen, meine Umwelt, mein Tun und Lassen. „Das darfst du und das darfst du nicht!“ Ganz schön eng hier!<br />
  In meiner Denkstube wimmelt es von angesammeltem Schrott: Träumereien und Vorurteile, moralische Ansprüche und religiöse Propaganda – lauter vergangene Erfahrungen aus zweiter Hand, neu aufgelegt, angelesen, anstudiert, anerzogen und fürsorglich von mir gehätschelt! Und aus Bequemlichkeit und ängstlichem Aberglauben nicke ich ­alles zu schnell ab.<br />
  Auch die heiligsten Gedanken kommen nicht von selbst. Ihr flüchtiger Lichtschein steigt auf, wenn ich spirituelle Bücher lese, mich mit anderen empfindsam austausche, in unberührter Natur bin und mich nach der göttlichen Präsenz sehne. Doch sobald sie zu festzementierten Wegweisern werden, verstellen sie mir den Blick auf die Wirklichkeit.</p>
<p>Das wahre Leben lässt sich nicht festlegen und einzäunen. Es muss atmen können, und zwar in genau diesem Moment – Jetzt –,  sonst zieht es sich zurück und wartet. Es mag keine festgestampften Wege; es läuft lieber auf unberührten, frischen Wiesen barfuß, lacht mit kleinen Kindern und macht Luftsprünge. Es mag die Unschuld und das Echte, den Tag und die Nacht, alles Hässliche und alles Schöne und schließt nichts aus. Man muss schon das ganze Paket akzeptieren. Und wer sich zu sehr auf seine helle Seite fixieren will, dem zeigt sich bald sein Schatten. Da kann man hadern, zweifeln und schimpfen. Oder weiterhin leichtgläubig fremden Wegweisern folgen. Oder aber endlich still werden und sich erstmalig tief und ernsthaft die Frage stellen: „Wer bin ich?“ </p>
<p>Osho: „Das ist genau meine Botschaft: Seid kritisch, seid skeptisch. Sagt solange Nein, bis ihr auf das Ja stoßt, das nicht zu leugnen ist. Meine Leute sind nicht Leute, die sich aufgrund eines bestimmten Glaubens oder Dafürhaltens hier versammelt haben. Sie fragen nach, suchen mit offenen Augen, und von mir lernen sie nur dies eine: ‚Akzeptiert nichts, was ihr nicht auch erfahren könnt!‘… <br />
  Der Kern meiner Vision ist Bewusstsein, absolutes Bewusstsein.“ </p>
<p>Und das kann ich nur in mir selber finden.</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p><strong>Anandi</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Klartext</title>
		<link>http://www.oshotimes.de/?p=2834</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 05:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind wir ein Club von Freigeistern? "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen." – Immanuel Kant]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1> ﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Sind wir ein Club von Freigeistern?</h1>
<h3>﻿﻿„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ – Immanuel Kant</h3>
<p><strong>﻿﻿Text: Avinasho</strong></p>
<p>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿“﻿Letztes Jahr wollte ich ein Interview mit Sammy Hart für die Osho Times machen. Sammy ist ein Fotograf, der gut im Geschäft ist. Er ist genau deswegen erfolgreich, weil er seiner inneren Stimme folgt und keinen taktischen Karriereüberlegungen. Eine Freundin, die mit ihm die Liebe zu den Bergen und zur Meditation teilt, hatte ihn mir empfohlen. Am Telefon war Sammy nicht gerade begeistert. „Osho Times?“, sprach er, „ich weiß nicht … ich bin eher so ein … Freigeist.“ </p>
<h4>Fern der Besserwisserei</h4>
<p> Ich war verdutzt! Sind wir von der Osho Times denn keine Freigeister? Und was ist das Gegenteil von einem Freigeist? Ein Sektierer? Nachquaker? Oder Unfrei-Denker? Und bin ich, wenn ich für die Osho Times schreibe, einer von den Dreien? Ich war verblüfft, gebe ich offen zu. Denn: Auch ich versuche meinen „Geist“ frei und selbst zu benutzen, auch wenn ich einen Meister habe – oder einen Guru. Egal! Das heißt ja nicht, dass ich denken lasse. Auch leiste ich mir den Luxus einer eigenen Meinung. Ich zitiere Osho nur, wenn ich aus Erfahrung weiß, wovon er redet, und wenn er es mit seinen Worten besser auf den Punkt bringt als ich selbst. Ich lasse es bleiben, wenn ich nicht wirklich verstehe, was er sagt. Zum Beispiel: „Ihr seid sowieso alle erleuchtet.“ Also, ich bin sicher nicht erleuchtet. Und deswegen zitiere ich das auch nicht so. Oder: „Die Homosexuellen sind schuld an AIDS“ halte ich für nicht stichhaltig, also muss ich das auch nicht zitieren. Damit habe ich kein Problem. <br />
  Das Interview mit Sammy kam trotzdem zustande. Sein Feedback war: „Schön, sich so gespiegelt zu sehen.“ Ich lerne: Freigeister respektieren einander und ihre Arbeit und halten sich fern von Besserwisserei.<br />
  Ich finde es ausgesprochen spannend, meinen „Geist“ zu benutzen. Viele Sannyasins meinen ja, der „Mind“ ist aller Laster Anfang und schon fast so übel wie das, was die Christen als „das Böse“ schlechthin bezeichnen. Schwefelgeruch mache sich breit, wenn man „im Kopf“ sei. Davon ist der gemeine Esoteriker überzeugt. Ich halte das für ein Missverständnis, schließlich war unser Meister Philosophieprofessor und nicht Denkverweigerer. Geschenkt, dass er auf allen möglichen anderen Ebenen auch gearbeitet hat. Aber auf der Mind-Ebene eben auch. Und das ist gut so.</p>
<h4> Heinzelmännchen und Andersdenker</h4>
<p> In den Osterferien, während ich das Freigeist-Thema im Kopf hin– und her rolle, stoße ich in Krakau an einem Laternenmast auf ein „Stencil“, ein mit einer Schablone gesprühtes Graffiti mit drei orangenen, Beinchen schwingenden Gartenzwergen. Offensichtlich tanzen sie Cancan (schneller französischer Tanz im 2/4-Takt).<br />
  „Das sind keine Gartenzwerge – das sind Heinzelmännchen!“, klärt mich Piotr, mein Tourguide, auf.<br />
  „Ist das nicht völlig egal?„<br />
  „Mitnichten! Gartenzwerge sind ein Symbol der Spießigkeit – Heinzelmännchen dagegen versinnbildlichen Unberechenbarkeit, sie unterlaufen jede Kontrolle, treiben’s bunt bei Nacht und Nebel, sind so flink und so klein, dass man sie kaum wahrnimmt, und können so unter dem Radar der öffentlichen Kontrolle durchlaufen.„<br />
  „Spannend. Du meinst, sie sind echte Freigeister?„<br />
  „Auf jeden Fall“, meint Piotr und erklärt mir die Orangene Alternative, eine politisch-künstlerische Bewegung im Polen des Kriegsrechts, 1982, als alle oppositionellen Äußerungen streng verboten waren und sich Regierung und Opposition mit gleichermaßen todernsten Parolen bekämpften. Inmitten der Verbissenheit dieses politischen Grabenkriegs erfand schließlich ein Breslauer Kunstgeschichtsstudent die kleinen Männchen, die bald im ganzen Land in Windeseile auf Parkuhren, Toilettentüren und Theatergarderoben gesprüht und mit Parolen bestückt wurden, die weder der einen noch der anderen Seite zuzuordnen waren, am ehesten noch an Dadaismus und Surrealismus erinnerten. Zum Beispiel zum Tag des Geheimdienstmitarbeiters mit der Parole: „Überwache dich selbst!“, oder „Hilf der Miliz – Schlag dich selbst“, dem Motto der Künstler zum Jahrestag des Kriegszustandes. Menschen, die sich diesen Freigeistern anschlossen, kauften sich Widerstände im Elektroladen und klemmten sie ins Revers ihres Mantels. In einem Warschauer Hüttenwerk war schließlich sogar das demonstrative Tragen eines „Biene Maja“-Ansteckers ein Zeichen des Andersdenkens.</p>
<p>…</p>
<p>Der vollständige Text kann in der Printausgabe gelesen werden.</p>
<p>﻿﻿﻿﻿<a href="mailto:s.elten@gmx.de">s.elten@gmx.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Feature</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 04:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Dickicht des Denkens – ﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Selbst Freiheit kann zum Dogma werden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Im Dickicht des Denkens</h1>
<h3>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Selbst Freiheit kann zum Dogma werden</h3>
<p><strong>﻿﻿﻿﻿Text: ﻿Paro﻿﻿﻿﻿</strong></p>
<p>﻿﻿﻿﻿Es gibt Themen, über die kann man wunderbar schreiben. Über Schnürsenkel zum Beispiel oder über Wolken, Tee, Leberwurst, Fahrräder, Abendstille … auch große Begriffe wie Hoffnung, Liebe, Angst oder Freude öffnen der Inspiration tausend Türen. Man schreibt sie oben auf das Blatt und schon geht es los. <br />
Nehmen wir Schnürsenkel: Da taucht sofort ein eiskalter Wintertag mit hohem, blauem Himmel auf, an dem alles knackt vor Kälte und der sich ausbreitet wie ein Gemälde von Breughel, mit wimmelnden Schlittschuhläufern auf dem See und Massenbetrieb an der Rodelbahn. Ich hatte damals zum ersten Mal alleine meine Schnürsenkel gebunden und den Reißverschluss meines Anoraks zugezogen, und wir wollten Schlitten fahren gehen … so fängt eine meiner Geschichten an. Und das ist nicht der einzige Einstieg, der sich mir anbietet, wenn ich Schnürsenkel höre.</p>
<h4> Dogmen sind überall</h4>
<p> Aber dann gibt es auch Begriffe wie Zinssatz, Frohnatur oder Dogmen, bei denen herrscht in meinem Kopf nur gähnende Leere. Wenn Dogmen oben auf dem Blatt steht, möchte ich mich sofort abwenden und über etwas Ergiebigeres schreiben, aber was tun? Dogmen sind dieses Mal mein Thema. <br />
  Also mache ich mir Notizen: Dogmen. Sie sind überall. Jeder hat sie, aber den meisten ist das nicht bewusst. Man ist natürlich dagegen. Ich bin auch dagegen, und das sollte ich auch schreiben. Wenn es um Dogmen geht, werde ich zum Tiger. <br />
  Es gibt große, fiese Dogmen und kleine, lässliche Dogmalein. Dogmen sind schlecht, Freigeist ist gut. Dogmen sind doof und böse, Freigeist ist klasse und lieb. Dogmen will man nicht, Freigeist will man gerne, jedenfalls in meinen Kreisen. Da nicken alle mit den Köpfen – und ich hasse es, Artikel zu schreiben, wo alle mit den Köpfen nicken. <br />
Außerdem hat Osho schon alles über Dogmen gesagt, so gut wie kein anderer. Er ist der archetypische Freigeist, in einer Liga mit Adenauer, der einst eine Nachfrage mit dem Bonmot parierte: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?“ Osho hat mich davon überzeugt, dass ich nicht vorhersagbar sein muss. Dass ich mir selbst widersprechen darf. Dass alles immer wieder neu und frisch ist und auch sein sollte. Dass Staunen besser ist als Wissen. Dass Spielen besser ist als Marschieren. Dass sogar Freiheit zu einem weiteren Dogma werden kann: „Sei frei, sonst gehörst du nicht zu uns!“ Das hat ihn beschäftigt, er hat immer wieder darüber gesprochen, dass er verhindern will, dass seine Lehre (oder richtiger, seine Nicht-Lehre) zu einem Dogma wird.</p>
<h4>Die Angst vor der Freiheit</h4>
<p> Jetzt sitze ich mit Osho in seinem kühlen Marmorzimmer (in dem ich ganz zum Schluss von Poona I einmal sitzen durfte, ganz privat, mit einem Freund) und fühle mit ihm. Er weiß: Wo eine Lehre ist, wächst auch ein Dogma, die beiden sind anscheinend siamesische Zwillinge. <br />
  Also besser schweigen? <br />
  Aber das war es dann ja auch nicht. Es gab noch so viel Wichtiges zu erzählen und zu erklären! Ich erinnere mich, wie ich im Mandir in Oregon saß und wirklich, wirklich zuhörte und weinte und meine Angst spürte, frei zu sein. Und wusste, wenn ich seine Worte radikal befolgen würde, dann würde ich jetzt meine Tasche packen und die Big Muddy Ranch verlassen und die Big Muddy Road runterlaufen bis zum State Highway und den Daumen rausstrecken und meiner Seele folgen. Allein sein. Davon kann ich nicht genug kriegen … Und lag stattdessen doch schon bald wieder in Berlin in meinem Commune-Schlafzimmer mit sieben Mitbewohnern auf meiner Matratze direkt vor dem Kleiderschrank, den man nur öffnen konnte, wenn man auf mein Kopfkissen stieg. Denn ich fürchtete, außerhalb der Kommune die Nähe zum Meister zu verlieren. Niemand hat mich dazu gezwungen! Kein Dogma, keine Macht, keine bösen Gewalten. Kein Sex-Guru, wie es damals in den Medien so schön hieß. Nur meine eigenen Vorstellungen, Illusionen, Glaubensmuster und Ängste. Meine Dogmenzone im Gehirn.</p>
<h4>﻿Der Dogmenbereich</h4>
<p> Meine wunderbare kleine Dogmenzone: Dort gehe ich hin, wenn ich verunsichert bin und endlich irgendwo dazugehören will. Sie ist mein Stammtisch, mein Unterschlupf und mein Refugium von anstrengenden Dingen wie der Selbstverantwortung. Ja, im Dickicht des Denkens gibt es einen besonders verfilzten Bereich gleich neben den Meinungen, festen Vorstellungen und Glaubenssätzen. Jeder hat so einen Bereich, er wird bei unserer Geburt mitgeliefert. Bei kleinen Kindern ist er nur in der Anlage vorhanden, unentwickelt und leer und wartet darauf, gefüllt zu werden. Und das wird er auch bald, früher oder später, zwangsläufig, bei jedem von uns, mit allem, was man so entwickelt, um mit seinem Umfeld klarzukommen: Verleugnung der eigenen Impulse, Angst, nicht geliebt zu werden oder zu verhungern, Schutzmaßnahmen gegen Gewalt und Vernachlässigung, Sehnsucht nach Zugehörigkeit, Unterdrückung aller unerwünschten Anteile … </p>
<p>…</p>
<p>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿<a href="http://www.cbolam.com">www.cbolam.com</a></p>
<p>Der vollständige Text kann in der Printausgabe gelesen werden.</p>
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		<title>Erschaffen im jetzigen Augenblick</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 08:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstarchiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeiten von Siddhena - ﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿OshoTimes 05/2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1> Arbeiten von Siddhena</h1>
<h3>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿OshoTimes 05/2012</h3>
<h4>﻿Ein geheimnisvoller Prozess</h4>
<p> Kürzlich las ich etwas über den Maler Georges Braque und seine Begegnung mit Eugen Herrigels Buch „Zen und die Kunst des Bogenschießens“. Offenbar befanden sich er und sein Freundeskreis auf der Suche: Es dürstete sie nach neuen Anregungen, einer dynamischeren, lebendigeren Lebensauffassung. Die Zen-Botschaft dieses Buches war für ihn eine Offenbarung und er lieh es Cartier Bresson aus. Daraufhin begannen sie in ihrer Kunst nach etwas zu suchen, das Braque „eine greifbare Realität“ und das Bresson „den lebendigen Augenblick“ nannte. Beide Männer übten einen großen Einfluss auf die Entstehung der modernen Kunst aus und spiegelten eine Art des Ausdrucks wider, in der vor allem der Malprozess selbst und nicht das Ergebnis im Vordergrund stehen. <br />
  Meiner Erfahrung nach lebt ein authentischer Künstler für diesen kreativen Augenblick. Was sie im Wesentlichen anfeuert, ist mehr jenes Lebenspotenzial als das, was am Ende herauskommt. Die Tiefe, das Geheimnisvolle kommen beim Kreieren von Kunst nur dadurch zustande, dass man mit all seiner Präsenz und Sensibilität im Prozess aufgeht. <br />
Ich habe aber den Eindruck, dass sich die Kunst in all ihren Formen heutzutage meist auf Effekthascherei beschränkt, während die Kunst in uralten Zeiten einmal dazu diente, ebenso den Geist und die Erkenntnis der Wahrheit zu beschwören wie auch das Leben zu verschönern. So ist die Kunst der australischen Ureinwohner, auch wenn wir sie in unseren Museen aufhängen, immer noch ein Relikt dieser Beschwörungskunst, und die farbigen Sand-Mandalas der tibetischen Mönche sind bewusst vergänglich angelegt – kaum sind sie fertig, werden sie hinwegefegt wie das Leben selbst. </p>
<h4>  Der innere Künstler</h4>
<p> Zum praktizierenden Künstler wurde ich im Theater als Bühnengestalter. Mich faszinierte vor allem der damals allgegenwärtige Multi-Media-Ansatz. Bis mir irgendwann klar wurde, dass meine Kreativität sich nach einem Klima sehnte, in dem ich mir selber unmittelbarer begegnen konnte. Erst nachdem ich auf Osho gestoßen war, entfaltete sich meine wahre kreative Suche; sie hat mich auf meine innere wie äußere Reise geführt. Mit der Zeit verschmolzen diese beiden Aspekte zu einem einzigen, der heute den Kern meines künstlerischen Schaffens und meiner Workshops bildet.<br />
  Inzwischen habe ich eingesehen, dass es bei dem Wissen darum, wer wir sind, keineswegs darum geht eine Definition zu finden, sondern in uns selbst einzutauchen. Und ebenso dass zum kreativen Weg von Natur aus eine gewisse Selbstreflexion gehört, und dass deren Prozess zweierlei Dinge sein kann: uns nicht nur so zu sehen, wie wir sind, sondern uns zugleich auch zum Ausdruck zu bringen. <br />
  Zur Erfüllung gelangt man, indem man das Leben so tief wie möglich erforscht. Wenn wir uns schöpferisch fühlen und uns ungehindert ausdrücken, werden wir lebendig. Denn so wie das Leben ein schöpferisches Geschehen ist, so sind wir es auch! Das zu sein, was wir sind, heißt, voll mit dem mitzugehen, was uns von Natur aus durchströmt; und dies Schöpferische ist unsere Chance, mit Haut und Haar zu handeln, unser Äußeres und Inneres in Einklang zu bringen, zur selben Zeit. </p>
<h4>Kreative Ordnung im Chaos</h4>
<p> Ich liebe diese Wetterkarten und Satellitenbilder von der Erdatmosphäre in ihrem ganzen wirbelnden Chaos! Oder ist das überhaupt Chaos? Die gewaltigen Wolkenspiralen, die ganze Kontinente bedecken, im Sog der jeweiligen Windbewegungen, die großen und kleinen Druckunterschiede, und selbst die Landmassen – sie alle tanzen nach einer genialen kreativen Choreografie durcheinander. Es scheint, als bewege sich da alles in einer ständigen Gleichzeitigkeit, Spontaneität gegen natürliche Rhythmen aufwiegend, so als hielte das All nur ständig Zwiesprache mit sich selbst. <br />
  Von dieser wunderbaren intelligenten Harmonie können wir nur alles lernen. Unser Ordnungssinn fürs Alltägliche darf sich nicht nur um Disziplin und Organisation drehen. Diese Art von Struktur ist zu begrenzt, es sei denn, es kommt ein dynamisches Verstehen hinzu – dann wird sie kreativ. <br />
  Andererseits: Das, was wir mit unserer Freiheit anfangen, formt uns als Einzelne. Freiheit erfordert Verantwortung und Achtsamkeit, andernfalls ist sie nur Chaos. Und so bedarf auch das Schöpferische der Struktur, der Grenzen und der Form, um Zufälliges in Erhabenes zu verwandeln. Es gedeiht ebenso sehr aufgrund von Grenzen wie von Freiheit. Im Laufe meiner kreativen Entwicklung habe ich entdeckt, dass ein bewusstes Grenzensetzen Spontaneität nicht ausschließt; es setzt sie nur besser ein. Beim Malen merke ich, wie ich gleichzeitig wähle und nicht wähle. Dieser schöpferische Zustand löst die Unterschiede zwischen Innen und Außen auf. Das kann so sehr erfüllen, dass es uns auf den gesamten Tanz des Lebens um uns her einstimmt. </p>
<h4>Ursprünglichkeit</h4>
<p> Zen sagt: „Vergiss alles, was du kannst, und dann bring das zum Ausdruck, was übrig bleibt!„<br />
  Ursprünglichkeit ist eine von diesen Riesenkarotten, denen wir alle zu verschiedenen Zeiten in unserem Leben nachrennen … vor allem in Kunst und kreativem Ausdruck. Mithilfe der Anleitung des Meisters geht mir jetzt endlich auf: Ursprünglich sein heißt ganz einfach, du selbst sein. Diese ganze Frage der Individualität dreht sich nicht um eine äußere Freiheit, sondern um unsere Authentizität. Und unsere Fähigkeit, spielerisch zu sein.<br />
Indem man etwas Ursprüngliches herstellt, erzeugt man nicht unbedingt etwas anderes, sondern etwas, das dem eigenen Inneren entspringt, mit deinem ureigenen Flair. Insofern geht es beim wirklichen kreativen Ausdruck nicht um Erfolg, sondern um Erfüllung. </p>
<p>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿<a href="http://www.siddart.com">www.siddart.com</a> <br />
<a href="http://www.facebook.com/Sidd-Murray-Clark">www.facebook.com/Sidd-Murray-Clark</a></p>
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		<title>Mir geht’s prima! – ﻿Wirklich?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 08:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Osho-Meditation ﻿﻿﻿ ﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿OshoTimes 05/2012 ﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Um die Wahrheit führt kein Weg herum. Es ist besser, sich ihr zu stellen, es ist besser, sie zu akzeptieren, es ist besser, sie zu leben. Sobald du anfängst ein Leben in Wahrheit zu führen, mit Authentizität, mit deinem ursprünglichen Gesicht, verfliegen nach und nach alle Sorgen; denn dann bist du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Osho-Meditation ﻿﻿﻿</h1>
<h3>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿OshoTimes 05/2012</h3>
<p>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Um die Wahrheit führt kein Weg herum. Es ist besser, sich ihr zu stellen, es ist besser, sie zu akzeptieren, es ist besser, sie zu leben. Sobald du anfängst ein Leben in Wahrheit zu führen, mit Authentizität, mit deinem ursprünglichen Gesicht, verfliegen nach und nach alle Sorgen; denn dann bist du nicht mehr zerrissen und bist du nicht mehr gespalten. Dann klingt deine Stimme stimmig, dann wird dein Dasein zur Symphonie. Im Augenblick aber sagt ihr das eine, während euer Körper etwas ganz anderes sagt, sagen Augen und Zunge etwas völlig Verschiedenes – gleichzeitig …<br />
  Es kommt laufend vor, dass Leute zu mir kommen und ich sie frage: „Wie geht’s dir?“ Und dann sagen sie: „Mir geht’s gut, ausgezeichnet!“ Und ich kann das nicht glauben, weil sie ein völlig ausdrucksloses Gesicht dazu machen – keinerlei Freude, keinerlei Lebenslust! Ihre Augen sind ohne Glanz, ohne Licht. Und wenn sie sagen: „Uns geht’s prima!“, klingt nicht einmal das Wort „prima“ besonders munter. Es klingt dumpf. Ihr Ton, ihre Stimme, ihr Gesicht, die ganze Art, wie sie dasitzen oder dastehen – alles straft sie Lügen, besagt etwas anderes.<br />
  Fangt an, die Leute zu beobachten. Und wenn sie sagen, wie gut es ihnen geht, schaut genau hin. Achtet auf die Zeichen. Geht’s ihnen tatsächlich gut? Und im Nu werdet ihr merken, dass etwas anderes an ihnen etwas völlig anderes sagt. Und danach achtet mehr und mehr auf euch selber. Wenn du sagst, wie gut es dir geht, obwohl es gar nicht stimmt, wird dir deine Atmung eine Störung verraten, kann dein Atem nicht natürlich gehen. Das ist unmöglich, denn die Wahrheit war ja, dass es dir gar nicht gut ging. Hättest du gesagt: „Mir geht’s nicht gut“, dann wäre dein Atem natürlich geblieben, hättest du dich nicht entzweit. Aber stattdessen hast du gesagt: „Mir geht’s gut!“ Sofort unterdrückst du damit etwas. Etwas, das eben hochkommen wollte, du aber hast es zurückgedrängt. Durch genau diese Anstrengung wird dein Atemrhythmus verändert, geht er nicht mehr harmonisch. Dein Gesicht verliert alle Anmut, du bekommst listige Augen. <br />
  Aber beobachtet zunächst erst andere, denn das wird euch leichter fallen. Was sie betrifft, könnt ihr objektiver sein. Und wenn ihr bei ihnen ein paar Anzeichen gefunden habt, könnt ihr dieselben Anzeichen an euch selber prüfen. Und prüft euch – wenn ihr die Wahrheit sagt, bekommt eure Stimme etwas Melodisches; wenn ihr die Unwahrheit sagt, wird eine Art falscher Ton angeschlagen. Wenn ihr die Wahrheit sagt, seid ihr ganz, wie aus einem Stück: wenn ihr die Unwahrheit sagt, seid ihr nicht mehr aus einem Stück, hat sich etwas in euch entzweit. <br />
Achtet auf diese unmerklichen Phänomene; denn sie sind die Folge von Einheitlichkeit oder Gespaltenheit. Wann immer du einheitlich in dir bist, klafft nichts auseinander; wann immer du eins bist, stimmig bist, wirst du dich plötzlich glücklich fühlen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Monatshoroskop</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 02:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Horoskop]]></category>

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		<description><![CDATA[Stimmungen des Monats – Mai]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Stimmung des Monats</h1>
<h3>Mai 2012</h3>
<p><strong>Text: Sitara</strong></p>
<p>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Die positive Stimmung setzt sich fort und die Dynamik nimmt zu, sodass uns nicht nur Optimismus und Daseinsfreude das Leben erleichtern, sondern auch Tatkraft und Produktivität. Trotz der Leidenschaft, mit der wir uns für unsere Anliegen einsetzen, verlieren wir nie aus den Augen, dass wir eingebunden sind in Gesetzmäßigkeiten, die weit über unser persönliches Leben hinausgehen. Es bleibt also in all unserem Schaffensdrang immer ein wohltuendes Element von Demut. <br />
  Im Brennpunkt stehen in diesem Monat alle Merkur-Angelegenheiten – Lernen, Kommunizieren, Schreiben, Vernetzen, Informieren, Austauschen. Während dies in den ersten drei Wochen wie von selbst funktioniert, braucht es im letzten Monatsdrittel unsere besondere Aufmerksamkeit. Die existenzielle Unmöglichkeit, uns wirklich verständlich zu machen oder andere wirklich zu verstehen, wird uns schmerzhaft bewusst. Eigentlich eignet sich diese Zeit besser für stille Einkehr, jedenfalls brauchen wir mehr Geduld, wenn wir etwas lernen, erklären oder in Erfahrung bringen wollen. Möglicherweise funktionieren Telefon oder Internet nicht und wir müssen uns auf andere Ressourcen besinnen. <br />
Tatsächlich geht es Ende Mai vor allem darum, uns wieder mit dem zu verbinden, was letztlich wichtig ist, das heißt Banalitäten als solche zu erkennen und ihnen unsere Energie zu entziehen.</p>
<h2>Widder	<span style="color: #888888;">21. März – 19. April</span></h2>
<p>﻿In diesem Monat kommen Entwicklungen zum Abschluss, die im November und Dezember ihren Anfang nahmen. Dabei geht es um dreierlei: das richtige Gleichgewicht zwischen Spiel und Zielstrebigkeit, ein Bewusstsein über die enorme Energie, die dir jetzt zur Verfügung steht und ein Bewusstsein für die Verletzbarkeit der Menschen um dich herum. Letzteres geht einher mit einem Bewusstsein über deine eigene Verletzbarkeit. Wichtig im Mai ist außerdem Kommunikation. Baue mit einfachen Worten Brücken zwischen dir und anderen.</p>
<h2>Stier	<span style="color: #888888;">20. April – 20. Mai</span></h2>
<p>﻿Weiterhin alle Ampeln auf Grün! Genieße diesen letzten Monat mit Jupiter im Stier. Auch wenn die Venus dich bereits auffordert, mehr Leichtigkeit und Flexibilität in dein Leben zu bringen, sorgen außerdem Jupiter, Merkur, Sonne und Lilith für Stabilität, Kraft und Offenheit. Besonders fruchtbar ist der Austausch mit anderen und jegliche Form des Lernens. Suche nach neuen geistigen Herausforderungen, dein Geist ist fähig zu tiefsten Einsichten. Obendrein fällt es dir jetzt auch leicht, deine Erkenntnisse in die Tat umzusetzen.</p>
<h2>Zwillinge	<span style="color: #888888;">21. Mai – 21. Juni</span></h2>
<p>﻿Neue Zeiten brechen an: Venus, astrologisch auch „das kleine Glück“ genannt, bildet im Mai die Vorhut zu Jupiter, dem „großen Glück“, der dich ab Juni beglückt. Dazu kommt Mitte Mai die geballte Kraft von Mars und Pluto, die dich auf eine andere Energieebene hebt. Allerdings gibt es auch ein paar Herausforderungen; aus der Stille des Herzens heraus fließt bedingungslose Liebe und entspringt ein Wissen, das ungetrübt ist von emotionalen Verwicklungen und mentaler Zwiespältigkeit. Gib dich diesem Herzensraum hin.</p>
<h2>Krebs	<span style="color: #888888;">22. Juni – 22. Juli</span></h2>
<p>﻿Lass dich nach innen fallen und sei mit dem, was du dort vorfindest. Egal ob angenehm oder weniger angenehm – schau es dir an und lass es so, wie es ist. Allein die Tatsache, dass du es siehst, macht deutlich, dass es sich nur um Objekte deiner Wahrnehmung handelt. Du, der Betrachter, bist etwas anderes als das, was du betrachtest – ob es nun die Welt, dein Körper, deine Gefühle oder deine Gedanken sind. Wenn du mit dieser Einsicht in die zweite Maihälfte startest, beschert dir der Neumond einen echten Neuanfang.</p>
<h2>Löwe	<span style="color: #888888;">23. Juli – 22. August</span></h2>
<p>﻿In der ersten Maihälfte geht es darum, Intensität und Komfort miteinander in Einklang zu bringen. Beides könnte sich in deinen Beziehungen polarisieren, sodass dir andere immer entweder als zu intensiv oder zu bequem erscheinen. Gib in deinem Leben beidem einen Platz. Im letzten Monatsdrittel ringst du um geistige Klarheit. Wenn sie dir abhanden kommt, suche nicht automatisch nach Abhilfe, sondern betrachte den Nebel als Zeichen einer Horizonterweiterung und warte einfach ab, bis das Bild wieder schärfer wird.</p>
<h2>Jungfrau	<span style="color: #888888;">23. August – 22. September</span></h2>
<p>﻿Zunächst geht es noch zögerlich voran. Hadere nicht damit, sondern nutze die Zeit, um dir über deine Prioritäten klarer zu werden. In der zweiten Monatshälfte schreite zur Tat. Du hast die Klarheit, den Mut, die Entschlusskraft und die geistige Tiefe, um auch richtig große Projekte zu meistern. Lass dich durch eventuelle Defizite nicht aus der Ruhe bringen, ob sie nun in dir oder in der Situation liegen, und hab keine Angst vor Chaos. Wenn du nicht weiterkommst, müssen sich die Dinge eine Weile eigenständig entwickeln.</p>
<h2>Waage	<span style="color: #888888;">23. September – 23. Oktober</span></h2>
<p>﻿Der Wonnemonat Mai schenkt dir diesmal eine Menge Herausforderungen, denn außer zum Monatsbeginn fällt es dir eher schwer, nach außen zu gehen. Mit rückläufigem Saturn und rückläufiger Venus wirst du auf dich selbst zurückgeworfen. Jetzt kommt einiges zum Vorschein, was du sorgfältig unter den Teppich gekehrt hattest, damit der Anschein von Frieden und Harmonie erhalten bleibt. Die gute Nachricht: Du wirst daran wachsen. Dich den Problemen zu stellen wird dich in die Lage versetzen, Konflikte auszuhalten und zu lösen.</p>
<h2>Skorpion	<span style="color: #888888;">24. Oktober – 21. November</span></h2>
<p>﻿Ein harmonischer Mai, du bist im Einklang mit dir und der Welt. Es fällt dir ebenso leicht, die einfachen Tatsachen des Lebens anzugehen wie große Unternehmungen in Angriff zu nehmen oder weiterzuführen. Projekte, die Ende letzten Jahres begannen und im März einen Wendepunkt hatten, kommen jetzt zu einem krönenden Abschluss. In all dem bleibst du bescheiden und dir darüber bewusst, dass du zwar dein Bestes geben kannst, das Ergebnis jedoch nicht in deiner Hand liegt, weil einfach zu viele Faktoren mit im Lebensspiel sind.</p>
<h2>Schütze	<span style="color: #888888;">22. November – 21. Dezember</span></h2>
<p>﻿Mach diesen Mai zum Verwöhnmonat. Erlebe mit Jupiter im Stier die Welt mit allen Sinnen und erfreue dich am Hier und Jetzt – etwas, was der Schütze angesichts höherer Ziele oft vernachlässigt. Kleinere Hürden zeigen sich jetzt meist darin, dass du dich über Pedanterie und Ablenkungen ärgerst, die zustande kommen, weil Leute Belanglosem zu viel Gewicht einräumen – während du zappelnd in den Startlöchern stehst. Du wirst allerdings merken, dass manche dadurch entstehende Verzögerungen dir letztlich zugute kommen werden. </p>
<h2>Steinbock	<span style="color: #888888;">22. Dezember – 19. Januar</span></h2>
<p>﻿Bis zur Monatsmitte dominieren Einflüsse, die dich in allen Unternehmungen stärken und stützen. Wenn du darauf achtest, dass Kommunikation funktioniert, wirst du mit der Umsetzung deiner Ideen Erfolg haben. In der zweiten Monatshälfte scheint Sand im Getriebe zu sein; suche die Ursachen dafür in Missverständnissen und darin, dass Menschen sich durch deinen kraft– und machtvollen Einsatz an die Wand gedrückt fühlen. Zeige dein Engagement dadurch, dass du andere nach ihren Eindrücken fragst und ihre Meinung ernst nimmst.</p>
<h2>Wassermann	<span style="color: #888888;">20. Januar – 18. Februar</span></h2>
<p>﻿Die Umstände fordern weiterhin kraftvolles Einschreiten und innovative Umsetzung, verlangen jedoch auch Präzision und Umsicht. All dem gerecht zu werden, ohne dich wieder auf den sicheren Boden von Analysen und Theorien zurückzuziehen, ist nicht leicht. Mitte Mai bist du mehr im Kontakt mit deinem Bauchgefühl, was spontanes Handeln vereinfacht. In der zweiten Maihälfte löst sich die Erdenschwere und alles wird spielerischer. Jetzt beginnt eine der interessantesten und aufregendsten Zeiten deines Lebens!</p>
<h2>Fische	<span style="color: #888888;">19. Februar – 20. März</span></h2>
<p>﻿Die erste Maihälfte beschert dir aufbauende Kontakte, tiefe Einsichten und wichtige Momente der Stille. Dagegen ist die zweite Maihälfte eher schwierig; nimm dir nicht zu viel vor, möglicherweise fehlt dir die nötige Energie oder Ereignisse stellen sich dir schicksalhaft in den Weg (keine Angst, nichts Dramatisches!). Außerdem scheint es, als würden alle um dich herum auf einem anderen Planeten leben und eine andere Sprache sprechen. Daran kannst du jetzt nichts ändern. Ziehe dich ein wenig zurück und warte ab. </p>
<p><a href="http://www.astro-sitara.de">www.astro-sitara.de</a></p>
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		<title>Hier ist Jetzt</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 16:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstarchiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Buddhabildnisse von Christa – OshoTimes 04/2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Buddhabildnisse von Christa</h1>
<h3>OshoTimes 04/2012</h3>
<p>Oshos Schriften, vor allem das „Zen-Prinzip“ sowie die Tonbandaufzeichnungen seiner Diskurse, begleiten mich seit langem. Sie haben mir die Verschränkung, das Ineinandergreifen von Alltagstreiben und Meditation vor Augen geführt und diese Buddhabilder entstehen lassen.</p>
<p>Buddhabildnisse sind für mich Erinnerungen an die Möglichkeit, im Hier und Jetzt spirituelle Erfahrungen zu machen, d.h. Abstand zu meinen Körperbefindlichkeiten, meinen irrlichternden Gedanken und sich wandelnden Gefühlen zu bekommen; Abstand sogar zu den beglückenden Momenten während des Meditierens; Abstand von und trotz meines schnatternden, vielschichtigen und vollbepackten Alltags mit Kindern, Kochen, mit Prozessen und Platznot beim Malen, trotz Unruhe, Forderungen, Zerstreuungen und Bedürfnissen.</p>
<p>Buddhabildnisse sehe ich als Erinnerungen, mich immer wieder auf den Weg zu machen – da ich kein stetig bleibendes Selbst-Bewusstsein habe. Sie erinnern mich mit einem Augenzwinkern, wissend um die tägliche Realität. Und was ist heutzutage realer als die allgegenwärtige, nach uns greifende Werbung? Das Trägermaterial vieler meiner Buddhabilder sind Zigaretten– und Alkoholwerbung sowie Plakatwerbungen von Lavazza, Karstadt, H&amp;M, TUI…</p>
<p>Beim genauen Hinschauen kann man diese Werbungen auch identifizieren. Aber sie sind eindeutig untergeordnet und spielen nicht mehr die ihnen ursprünglich zugedachte Rolle. Weder die Verheißungen der Werbung noch die Unruhe und Buntheit der Collagen und Übermalungen können die Ruhe der zeichenhaften Buddhas stören, denn sie sind erhaben über das laute Treiben direkt um sie her.</p>
<p>Ich möchte Meditation nicht in meinen Alltag eingliedern und sie als auswechselbares und gleichwertiges Versatzstück neben meine alltäglichen Verrichtungen stellen – sozusagen als eine Perle von vielen auf der Perlenkette –, sondern empfinde sie als innere Perlenschnur, die sich durch all unsere täglichen Handlungen zieht.</p>
<p>Daran können uns die Buddhabilder erinnern.</p>
<p><a href="http://www.christa-munkert.de">www.christa-munkert.de</a></p>
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		<title>Anleitung zur wahren Meisterschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 16:20:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meditationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Osho-Meditation ﻿﻿﻿ ﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿OshoTimes 04/2012 ﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Werde manchmal einfach nur der Beobachter, der Zeuge, und sieh dir die Spielchen des Schülers an. Du unterhältst dich mit deiner Frau und versprichst ihr das Blaue vom Himmel herunter: Beobachte. Genieße es mit den Augen des Meisters. Verlagere für einen Augenblick dein ganzes Bewusstsein auf den Zeugen und schau zu, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Osho-Meditation ﻿﻿﻿</h1>
<h3>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿OshoTimes 04/2012</h3>
<p>﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Werde manchmal einfach nur der Beobachter, der Zeuge, und sieh dir die Spielchen des Schülers an. Du unterhältst dich mit deiner Frau und versprichst ihr das Blaue vom Himmel herunter: Beobachte. Genieße es mit den Augen des Meisters. Verlagere für einen Augenblick dein ganzes Bewusstsein auf den Zeugen und schau zu, was für ein schönes Spielchen du spielst. <br />
  Wenn du vom Meister zum Schüler, vom Schüler zum Meister hin und her wechseln kannst, wirst du dich nie mehr in einem Spielchen verfangen: Du kannst es so viel spielen wie du willst, nach Herzenslust, aber du wirst dich nie darin verstricken, du wirst dich nie damit identifizieren. Du wirst immer frei bleiben, frei in der Welt: Jeevan Mukta – frei im Leben, träumend und dennoch nicht träumend.<br />
  Das Spielchen, das du mit mir spielst – nämlich mein Schüler zu sein: Beobachte es. Und lass manchmal deine Mitte zum Meister werden, lass das Spiel ein innerliches werden. Noch ist es ein äußerliches Spiel … Ich versuche euch damit nur zu schulen, auf dass ihr das ganze Spiel nach innen wenden könnt. Es ist leichter, auf einer introvertierten Ebene zu spielen, auf einer eingebildeten Bühne. Das ist leicht. Ich bin der Meister und du bist mein Schüler, also gibt es kein Durcheinander. Alles ist einfach: Du spielst die eine Rolle, ich spiele die andere Rolle. Eines Tages musst du es nach innen verlagern; du musst die Augen schließen und zulassen, dass deine Mitte zu Osho, deinem Meister wird und dein Äußeres zum Schüler. Und dann spiele das durch, dasselbe Spiel, und es wird eine gewaltige Energie freigesetzt werden. Eine großartige Erkenntnis wird dir dämmern … der Morgen … die Sonne ist aufgegangen … du wirst dein eigenes Spiel sehen. Und denke daran: Lass dich nicht dazu verleiten es abzubrechen, hab es nicht eilig. Wenn du dich versucht fühlst es abzubrechen, dann identifizierst du dich wieder mit dem Meister.<br />
  Die Identifikation muss aufhören. Man muss die Freiheit haben, vom Meister zum Schüler und vom Schüler zum Meister zu werden. Dies heißt Freiheit, dies heißt Befreiung: zwischen den Gegensätzen hin und her zu pendeln. Mit dem Schüler kann man sich ohne weiteres identifizieren – schließlich bist du der Schüler. Dann gibt es Meister, die sich damit identifizieren Meister zu sein: beide machen dasselbe, sitzen im gleichen Boot. Beide leben in tiefer Illusion. Der wahre Meister ist einer, der sich mit keinem von beiden identifiziert, der weiß: Ich bin beide, alle beide sind als Gegensatzpaar in mir. <br />
  Und der Meister sitzt in der Mitte, und der Schüler spielt weiter, aber der Meister mischt sich nicht einmal ein. Er sagt nicht: „Das darfst du nicht!“ Es ist ein Spiel, und in einem Spiel ist alles erlaubt – ja, manchmal sogar zu mogeln. In einem Spiel … bei einem Spiel ist alles erlaubt. Ein Spiel ist ein Spiel; man braucht nicht ehrlich zu sein, es nicht ernst zu nehmen – es ist ja nur ein Spiel. Aber der innere Zeuge bleibt anwesend. Und dann entfaltet sich nach und nach das Spiel weiter, hat jedoch auf einer tieferen Ebene aufgehört. Es geht nur an der Oberfläche weiter, oben spielen die Wellen weiter, doch in seiner Tiefe steht das Meer absolut still. <br />
Dies ist der Seinszustand eines Christus, eines Buddha oder Krishna. Das ist es, was Krishna in der Bhagavadgita seinem Schüler Arjuna klarzumachen versucht: „Zerbrich dir nicht den Kopf über das Spiel. Spiele! Dir ist es beschieden, die Rolle des Kriegers zu spielen und diesen Krieg zu führen, also kämpfe! Ruhe einfach in deiner Mitte und vergiss nicht, dass du nur Zuschauer des ganzen Spiels bist. Keine Ursache also, es ernst zu nehmen.“ </p>
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