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Deine Lieblingszitate von Osho

366 Kommentare

Auf dieser Seite kannst du Sätze von Osho veröffentlichen und mit anderen teilen, die dich besonders berührt haben. Es ist nicht notwendig das Zitat exakt wiederzugeben – was für dich wesentlich war, ist entscheidend.

  1. Du kannst einen Menschen lieben, weil er deine sexuellen Bedürfnisse befriedigt. Das ist keine Liebe, das ist nur ein Handel. Du kannst mit jemandem Sex haben, weil du ihn liebst, dann ist Sex ein Teil deiner Liebe, und er folgt dir wie ein Schatten. Dann ist er schön, er gehört nicht mehr der animalischen Welt an, er hat etwas vom Jenseitigen gewonnen. Und wenn du einen Menschen immer stärker liebst, verschwindet der Sex langsam. Die Intimität wird so erfüllend, dass du keinen Sex mehr brauchst, die Liebe genügt sich selbst. Wenn dieser Moment kommt, kann Andacht entstehen.

    Wenn zwei Menschen sich so sehr lieben, dass die Liebe sich selbst genügt und Sex einfach verschwindet – nicht absichtlich unterlassen wird, nicht unterdrückt wird, nein. Er verschwindet einfach ohne eine Spur aus deinem Bewusstsein und zwei Liebende werden zur totalen Einheit … Denn Sex trennt, das Wort Sex hat eine Wurzel, die Trennung bedeutet. Liebe verbindet, Sex trennt. Sex ist der Ursprung von Trennung.Sex trennt, und wenn die Liebe immer tiefer wird und immer stärker verbindet, dann wird Sex überflüssig. Eure inneren Energien können sich ohne Sex verbinden, und ihr lebt in einer wunderbaren Einheit.“

  2. Ein Mensch, der Sex unterdrückt, fängt an, in allem nur Sex zu sehen. Für ihn wird alles sexuell. Nicht, daß es tatsächlich so wäre, aber jetzt projiziert er. Seine eigene unterdrückte Energie wird er projizieren. Überall, wo er hinschaut, wird er Sex sehen, und weil er sich selbst verurteilt, wird er anfangen, alle anderen ebenfalls zu verurteilen. Dann fühlt er sich gut; dann ist sein Ego befriedigt. Und warum haben alle anderen unrecht? Weil er überall genau das sieht, was er in sich selbst unterdrückt. Je mehr sein eigenes Denken sexuell gefärbt ist, um so mehr hat er davor Angst. Diese Art von Keuschheit ist eine Perversion; sie ist unnatürlich.

  3. Weil Gott die Vögel liebt, hat er Bäume erschaffen. Weil der Mensch die Vögel liebt, hat er Käfige erschaffen.

    Wer Fische fangen will, der steckt zunächst einen Köder auf den Angelhaken. Das Ego will immer Macht über andere haben, es möchte sie besitzen, also durchsticht es sie tief mit seinem Haken, auf dem die Liebe als Köder sitzt. Eine Liebesillusion und an dieser eingebildeten Liebe leidet die gesamte Erde, die gesamte Menschheit.

  4. Wenn du bei anderen zu viel Ego siehst, geh nach innen und grabe bei dir selbst – und da siehst du das Ego sitzen. Dein Inneres funktioniert wie ein Projektor. Die anderen werden zur Leinwand, auf der du die Filme siehst, die in Wirklichkeit deine eigenen sind.

  5. Alles Schöne und Freie geschieht nur,
    wenn wir uns nicht ängst­lich darum bemühen.

    Alles Wun­der­bare geschieht nur,
    wenn wir noch nicht einmal darauf warten,
    nicht fragen,
    nicht for­dern.

    Dann gibt es keine Bar­rieren mehr im Bewusstsein.

    Wenn ihr nichts erzwingen wollt,
    wenn es kein Ziel gibt,
    wenn es keine Anstren­gung gibt,
    wenn ihr nichts errei­chen wollt,
    wenn ihr hinter nichts her seid,
    wenn ihr glück­lich seid,
    so wie ihr seid,
    wenn ihr zufrieden mit der ganzen Welt seid,
    wenn ihr die Dinge so akzep­tiert wie sie sind,
    wenn ihr nichts ver­än­dern wollt,
    dann seid ihr in eine neue Dimension des Seins gerückt
    und ihr erkennt dass die Türen immer offen waren.

    Doch ver­gesst nicht,
    Wach­heit,
    Gegen­wär­tig­keit und Bewusst­sein
    können nur dann unun­ter­bro­chen da sein,
    wenn sie mühelos geworden sind!

  6. Versuche niemals, auf Kosten eines anderen Menschen glücklich zu sein. Das ist hässlich, das ist Gewalt im wahrsten Sinne.

    Wenn du denkst, du könntest ein Heiliger werden, indem du andere benutzt und verdammst, ist deine Heiligkeit nichts anderes als ein weiterer Ego-Trip.

    Nicht auf Kosten des Glücks anderer zu leben – das ist Heiligkeit. Das Glück anderer nicht zu zerstören, sondern anderen zu helfen, glücklich zu sein – das ist Heiligkeit.

    Erschaffe eine Atmosphäre, in der jeder Mensch ein klein wenig Freude empfinden kann.

  7. Wenn ein Baum sich hoch in den Himmel recken will, um mit den Wolken zu flüstern, mit dem Wind zu spielen und sich mit den Sternen zu unterhalten, dann muss der Baum seine Wurzeln tiefer und tiefer in die Erde schicken. Als erstes muss man Wurzeln tief in die Erde schicken, dann passiert der Rest von selbst.

  8. Wann wirst du endlich anfangen, deine Intelligenz für dein inneres Leben einzusetzen? Ich habe dich draußen suchen sehen, und ich weis ganz genau, ich weis es aus eigener Erfahrung, dass du das, was du suchst, drinnen verloren hast. Nutze deine Intelligenz! Warum suchst du in der äußeren Welt nach Seligkeit?.. Hast du sie dort verloren?

  9. Ein reifer Mensch verliebt sich überhaupt nicht mehr – er „fällt“ nicht in die Liebe, sondern er „steigt“ auf in die Liebe. Nur unreife Leute fallen. Sie stolpern und stürzen sich Hals über Kopf in die Liebe. Sie können sich gerade so recht auf den Beinen halten, aber nun können sie nicht alleine stehen. Kaum haben sie eine Frau gefunden, fallen sie um; kaum haben sie einen Mann gefunden, fallen sie um. Sie waren schon immer bereit, sich fallen zu lassen und auf allen Vieren zu kriechen. Sie haben kein Rückgrat, keinen Halt, behaupten der andere sei das einzige was ihn am Leben hält, sie haben nicht die Integrität, um allein auf eigenen Füßen zu stehen. Ein reifer Mensch besitzt die Integrität, um allein zu sein. Und wenn ein reifer Mensch Liebe gibt, dann tut er das bedingungslos und grundlos. Denn aus Gründen zu lieben, das kann jeder. Das ist so einfach wie einen cent einzustecken. Dies hat nichts mit Reinheit und Vollkommenheit zu tun.

  10. Hüte dich vor Menschen, die nur Sicherheit für den nächsten Moment, für ihre gesamte Zukunft möchten, sie haben Angst vor dem Alleinsein. Jetzt sind sie noch jung, bald werden sie alt sein und sie möchten, dass ihre Partnerin, ihr Partner im Alter, wenn sie krank sind, bei ihnen ist. Dafür sind sie bereit Liebe zu heucheln, ein paar Kompromisse einzugehen, doch immer wenn sie dies tun, wird es Ärger geben. Denn es ist gegen die Natur. Und dann, wenn sie sich plötzlich in jemanden anderen verlieben, verändert sich etwas in ihnen dem ersten Partner gegenüber. Jetzt sind sie wieder Fremde, es gibt keine Brücke mehr. Und sie wissen genau, egal, wie schön der andere auch sein mag, früher oder später beginnt er, ihnen mächtig auf die Nerven zu fallen. Denn dieselbe Geographie, dieselbe Topographie, dieselbe Landschaft…

  11. Alexander sagt:

    …selbst wenn Du einen Glauben hast, ist das selten dein Glück – um die Intelligenz des Herzens zu erwecken…

  12. „Es wird nichts darüber gesagt, was Jesus in seinem Alleinsein tat.
    Es heißt einfach: allein, um zu beten. Er entfernte sich, um allein zu sein.Genau das heißt Beten: allein zu sein, wo der andere nicht gespürt wird; wo der andere nicht zwischen dir und der Existenz steht, wo du verletzbar bist, offen; wo Gottes Brise ungehindert durch dich hindurchwehen kann. Es ist eine reinigende Erfahrung.Es verjüngt deinen Geist. Mit Gott zu sein, bedeutet einfach, allein zu sein.
    Den Punkt kannst du missverstehen – wenn du beginnst, über Gott nachzudenken, dann bist du nicht allein.
    Wenn du beginnst, zu Gott zu sprechen, dann hast du dir den anderen in der Vorstellung erschaffen. Und was dann geschieht, tut nicht dein Gott; er ist nur eine Projektion.
    In dieser Projektion findest du alle wieder, die du jemals gekannt hast:
    Dein Vater wird da sein – immer wenn du zu Gott „Vater“ sagst, ist dein leiblicher Vater da; es wird ein Teil von dir vorgespiegelt.
    Oder du sagst „Mutter“, und deine leibliche Mutter ist da. Alle Wörter sind deine Wörter, und alles, was du sagen wirst, wird dich widerspiegeln.
    Beten heißt, nichts zu sagen.
    Es bedeutet, einfach still zu sein, offen, bereit zuzuhören – es ist ein Lauschen. Und man braucht nicht an Gott zu glauben, denn das ist auch eine Projektion. Die einzige Bedingung ist, allein zu sein, allein sein zu können – und sofort bist du mit Gott.
    Zu sagen „mit Gott“ stimmt nicht ganz, denn das hieße, dass du hier bist und Gott dort. Es wäre besser zu sagen: immer wenn du allein bist, ist Gott, und du bist nicht, und das Beten ist da. Beten ist ein Duft, der immer dann aufsteigt, wenn du bereit bist, allein zu sein.
    Er erhebt sich, wenn du dich nicht vor dem Alleinsein fürchtest.
    In dir öffnet sich etwas wie ein Lotus, und dieser Lotus ist in Einklang mit allem um dich her. Du löst dich auf, du verschmilzt, Grenzen verschwinden. Du bist nicht länger eine Insel, du bist Teil des Kontinents geworden. Gott ist, und du bist nicht.“

  13. Alexander sagt:

    Das bist gar nicht du, sondern das ist die Gesellschaft, die immerzu in dir denkt, durch dich – das sind eure Eltern, das sind eure Priester, eure Politiker, eure Pädagogen, die ständig durch euch denken, und ihr identifiziert euch mit ihnen. Ihr wisst nicht, dass ihr ein Eigenleben habt…

  14. Alexander sagt:

    an Ideologien liegt es, dass ihr euch nicht in den Augenblick entspannen könnt. Immerzu treiben sie euch an … ihr müsst etwas erreichen, ihr müsst etwas schaffen. Euer ganzes Bildungssystem ist eine Strategie, um euer Bewusstsein zu vergiften…es ist eine Strategie, um euch auf Ziele versessen zu machen; es ist eine Strategie, um euch Ehrgeiz einzuimpfen. Und Ehrgeiz ist neurotisch. Aber dies geschieht schon so lange, dass man es euch nicht mehr austreiben kann…

  15. „Sei allen Menschen dankbar, denn sie alle erschaffen für dich einen Raum, in dem du transformiert werden kannst – selbst jene, die meinen dich daran zu hindern, selbst jene, von denen du denkst, es wären Feinde. Deine Freunde, deine Feinde, gute Menschen und schlechte Menschen, günstige Umstände, ungünstige Umstände – sie erschaffen alle zusammen den Rahmen, in dem du transformiert werden kannst. Sei allen dankbar. Denen, die geholfen haben, denen, die im Weg standen, denen, die gleichgültig waren. Sei allen dankbar.“

  16. Du magst gewisse Personen nicht, du magst viele Dinge nicht; du magst dich nicht, du magst die Situation nicht, in der du bist. All dieser Müll geht weiter im Unterbewusstsein, und auf der Oberfläche wird ein Heuchler geboren, der sagt: “Ich liebe alle, die Liebe ist der Schlüssel zum Glück. “Aber du siehst keine Glückseligkeit im Leben dieser Person. Er hält die ganze Hölle in sich.
    Er kann andere täuschen und wenn er sich selbst lange genug täuscht, wird er auch beginnen, es zu glauben. Aber es wird keine Veränderung sein. Es ist einfach mehr eine Verschwendung des Lebens – das ist ungemein wertvoll, weil man es nicht wieder bekommen kann.
    Positives Denken ist einfach die Philosophie der Heuchelei – um ihm den richtigen Namen zu geben.
    Wenn du Lust hast, zu weinen, lehrt es dich zu singen.Und das Lied, das du gesungen hast, war absolut bedeutungslos; du hast es nicht gefühlt, es war nicht aus deinem Herzen geboren. “Du kannst es schaffen, deine Tränen zu unterdrücken, wenn du es versuchst, aber die unterdrückten Tränen werden irgendwann in irgendeiner anderen Situation herauskommen. Du musst es herauslassen, wenn du alles immer in dich hineinfrisst, dann zerstört es dich nur.

  17. Fühlen ist die Sprache, die vergessene Sprache. Wenn du Gefühle verstehst, verstehst du das Ganze. Keine Sprache, die dem Verstand entspringt, ist eine göttliche Sprache. Nein, die göttliche Sprache entspringt dem Herzen, Fühlen ist diese Sprache. Wenn du anfängst zu fühlen, wenn dein Herz beginnt, voller Gefühl zu schlagen, dann kannst du einen Baum fragen, und ein Baum ist immer bereit, sein Geheimnis preiszugeben. Du kannst einen Vogel fragen, und der Vogel ist bereit, sein Geheimnis preiszugeben. Du kannst die Existenz fragen, die Existenz ist bereit, ihr Herz zu offenbaren.

  18. Beziehung ist wunderbar, weil sie wie ein Spiegel ist. Aber es gibt dumme Menschen – sie sehen ihr Gesicht im Spiegel, und sie sehen wie hässlich es ist, und dann zerstören sie den Spiegel. Die Logik ist offensichtlich: Der Spiegel macht sie hässlich, also zerstör den Spiegel und dann bist du schön.

    Beziehung ist ein Spiegel. Wann immer du eine Beziehung zu einem Menschen hast – zu einer Ehefrau, einem Ehemann, einem Freund, einem Geliebten, einem Feind – hast du einen Spiegel. Die Ehefrau spiegelt den Ehemann. Du kannst dich selbst sehen. Und wenn du einen hässlichen Ehemann siehst, versuch nicht, deine Ehefrau zu verlassen – die Hässlichkeit ist in dir. Lass die Hässlichkeit los. Der Spiegel ist schön, sei diesem Spiegel dankbar.

    Aber dumme und feige Menschen laufen immer davon und schwören Beziehungen ab, mutige und kluge Menschen gehen Beziehungen ein und verwenden sie als Spiegel. Mit jemandem zu leben ist so, wie ständig gespiegelt zu werden. Jeden Moment zeigt dich der andere, du setzt dich dir selbst aus. Je enger die Beziehung ist, umso klarer ist der Spiegel; je distanzierter die Beziehung ist, umso unklarer ist der Spiegel.

  19. Karola Becka sagt:

    Wenn das Bewusstsein selbst erblüht, ist dies die größte Blüte in der ganzen Existenz. Die aber ist nur denen vorbehalten, die demütig genug sind, um sie zu empfangen, die sich nicht aus Angst und Paranoia vorm Leben verkriechen, sondern ein Leben voller Liebe leben, mit geöffneten Fenstern, und bereit sind, sich vom Leben leiten zu lassen, wohin es auch führt.

  20. Wenn man Menschen in die Augen schaut, dann sieht man sie dort nie – als wären sie abwesend. Sie können leben, ohne im geringsten anwesend zu sein, und wenn sie nicht anwesend sind, wird ihr Dasein zur Langeweile.

    Man muss erst sein, muss wacher werden, mehr eingedenk seines Daseins, vorher wird sich keine Präsenz einstellen. Menschen fühlen sich nie selbst, die wenigen Male, wo sie sich doch fühlen, fühlen sie sich über andere – durch Aufregung, durch Stimulierung, durch Reaktion. Jemand anders ist nötig, und über diesen andern bekommen sie ein Gefühl von sich selbst. Das ist absurd. Allein, ohne Aufregung, ohne dass jemand da ist, der sie spiegeln könnte, verfallen sie in den Schlaf, und ihnen wird langweilig.

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