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Deine Lieblingszitate von Osho

366 Kommentare

Auf dieser Seite kannst du Sätze von Osho veröffentlichen und mit anderen teilen, die dich besonders berührt haben. Es ist nicht notwendig das Zitat exakt wiederzugeben – was für dich wesentlich war, ist entscheidend.

  1. Karo Becka sagt:

    In Emotionen steckt das Gefühl, überwältigt zu werden. Es mag Liebe sein, es kann alles mögliche sein. Wenn eine Emotion zuviel wird, gibt sie dir das Gefühl, von etwas überwältigt worden zu sein. Du wirst von der Emotion fast betrunken und blind. Jede Handlung, die aus einer Emotion entsteht, ist verkehrt. Sogar wenn es überwältigende Liebe ist, die Handlung, die daraus entsteht, wird nicht richtig sein. Wenn du von einem Gefühl überwältigt wirst, dass du dann alle Vernunft verlierst, deine ganze Empfindsamkeit und auch dein Herz dabei verloren geht. Die Emotionen werden wie zu einer dunklen Wolke, in der du dich verlierst. Alles, was du daraus tust, ist verkehrt, was immer es auch sein mag. Liebe soll kein Teil deiner Emotionen sein. Normalerweise denken die Leute, Emotion sei Liebe, das ist ihre Erfahrung. Doch alles, was überwältigt, ist sehr instabil. Es kommt wie ein Wind, zieht vorbei und lässt dich leer, verstört, traurig und unglücklich hinter sich zurück.
    Menschen, die das ganze Sein des Menschen erkannt haben, also Verstand, Herz und Wesen, sagen: Liebe muss der Ausdruck deines Wesens und nicht etwa eine Emotion sein. Eine Emotion ist sehr zerbrechlich und verändert sich schnell. Einen Moment lang sieht sie so aus, als ob sie alles im Leben sei. Im nächsten Moment bist du aber völlig leer. Liebe ist Verstehen, Klarheit, Empfindsamkeit und Wachheit. Es geht darum, die Liebe aus der Menge der überwältigenden Emotionen herauszunehmen. Liebe ist nicht überwältigend. Im Gegenteil, Liebe ist ein tiefes Verstehen, Klarheit, Empfindsamkeit und Wachheit. Doch solch eine Liebe gibt es selten, denn es gibt nur wenige Menschen, die ihr Wesen erreichen. Du musst deine Liebe aus dem emotionalen Zusammenhang herausnehmen, wo sie seit deiner Geburt steckt. Und du musst einen Weg zu deinem Wesen finden. Emotionen werden dir nicht helfen, zu einem integrierten Individuum zu werden. Emotionen werden dir keine Seele aus Granit geben. Du wirst wie Treibholz im Fluss hin und hergetrieben werden, ohne zu wissen, warum. Emotionen machen den Menschen genauso blind wie Alkohol.

  2. Karo Becka sagt:

    Ein Spiel ist etwas, wo ein Ziel überhaupt keine Rolle spielt. Das einfache Zusammensein ist herrlich. Aus Spaß an der Freude. Niemand wird gewinnen, niemand wird verlieren, weil schon der bloße Gedanke an Gewinnen und Verlieren unmensch­lich ist. Sowas braucht man nicht. Warum können Menschen es nicht einfach nur genießen, zusammen zu sein? Da darf nicht gezählt, nicht zensiert werden. Da darf es kein Endresultat geben. Spielt einfach. Schaut nicht aufs Ergebnis. Wenn es um das Ergebnis geht, werdet ihr ernst, dann wird das Spiel zerstört, dann ist es fast geschäftsmäßig geworden. Genießt den schieren Energiefluss. Genießt den Augenblick, opfert ihn für nichts anderes auf.

  3. alexander schober sagt:

    …und du fragst mich: wenn authentische erfahrung kommt, was ist dann von dem allmählichen wachsen und klarwerden zu halten, das wir erleben? das ist ein klarwerden des verstandes. dieses klarwerden liegt daran, das die krankheit schwindet. dieses klarwerden liegt daran, das die sperren zu fallen beginnen. wenn die erste sperre fällt, bist du weniger belastet, sind deine augen weniger umschattet. wenn die nächste sperre fällt, bist du noch mehr entlastet, werden deine augen noch klarer. aber diese klarheit ist nicht die erleuchtung. diese klarheit ist nur eine der abnehmenden krankheit, nicht der gesundheit. wenn alle sperren verschwinden, schwindet mit diesen sperren auch dein verstand. dann kannst du nicht sagen: mein verstand ist klar. sondern, jetzt ist kein verstand mehr da! erst wenn kein verstand mehr da ist, ist es die klarheit der erleuchtung. vergiss nie: egal wie klar dein verstand ist, er ist immer noch eine sperre….

  4. alexander schober sagt:

    ….jede anstrengung ist negativ. es ist wie mit medikamenten. die medikamente können euch nicht die gesundheit geben. sie können nur eure krankheit beseitigen. aus diesem grunde war die medizinische wissenschaft in ost und west bisher nicht in der lage, gesundheit zu definieren. sie können jede krankheit definieren, ihnen sind abertausende krankheiten bekannt, aber sie können nicht definieren was gesundheit ist. sobald ihr sie zu definieren versucht, müsst ihr krankheit heranziehen. ihr werdet euch irgendwie auf krankheit beziehen müssen: nicht krank sein, ist gesundheit. das ist lächerlich. um gesundheit zu definieren benötigt ihr krankheit? aber krankheit hat definitive eigenschaften. gesundheit hat zwar ebenfalls ihr eigenschaften, aber die sind nicht so definitiv, weil sie unendlich sind….

  5. alexander schober sagt:

    …unwissendheit untersteht dem gesetz der gravitation, der schwerkraft. da geht es abwärts mit euch, da könnt ihr tun was ihr wollt, es wird nichts daran ändern. ihr könnt dagegen ankämpfen, aber das wird nicht viel bringen. es sei den, ihr unterstellt euch dem anderen gesetz, dem gesetz der levitation. genau das ist samadhi, die tür zur levitation. bist du erst einmal verdunstet, bist du erst einmal kein wasser mehr, dann ändert sich alles. nicht etwa, das du jetzt kontrolle hättest, es ist keine kontrolle mehr nötig. du kannst jetzt ganz einfach nicht mehr abwärts fliessen. so wie es zuvor unmöglich war aufwärts zu fliessen, so ist es jetzt nunmehr unmöglich abwärts zu fliessen….

  6. alexander schober sagt:

    ….tertullian, einer der bedeutendsten christlichen mystiker, hat einmal gesagt: ich glaube an gott, weil gott das absurdeste ist, was es gibt. ich glaube an gott, weil gott sich dem verstand entzieht. es ist unmöglich, gott nachzuvollziehen. kein beweis, keine logik, kein argument kann den glauben an gott stützen. alles spricht gegen ihn, gegen seine existenz, und eben deshalb glaube ich, den nur indem ich an etwas absurdes glaube, kann ich mich meinem verstand entziehen. das ist herrlich. wenn du dich deinem verstand entziehen möchtest, brauchst du dazu etwas, das sich deinem verstand entzieht. wenn sich dein verstand sich es vorstellen könnte, würde es zu einem system werden, und dann kannst du deinen verstand nicht transzendieren….

  7. Karo Becka sagt:

    Mit einer fal­schen Mitte lässt sich nur akku­mu­lieren, man kann Reichtum anhäufen, man kann Wissen anhäufen, man kann egal was anhäufen ohne jeg­li­ches Wachstum. Wachstum wider­fährt nur einer wirk­li­chen Mitte. Wachstum ist keine Akku­mu­la­tion. Man kann vieles wissen, ohne irgend­etwas zu wissen. Man kann viel über Liebe wissen, ohne zu wissen, was Liebe ist. Dann ist es nur eine Akku­mu­la­tion. Wer weiß, was Liebe ist, der wächst. Mit einer unwirk­li­chen Mitte kann man viel über Liebe wissen, lieben kann man nur mit der wirk­li­chen Mitte. Eine wirk­liche Mitte kann wachsen. Unwirk­li­ches kann nur immer größer werden ohne alles Wachstum, ohne alle Reife. Das Fal­sche ist nur ein Krebs­ge­schwür, eine Akku­mu­la­tion, und belastet wie eine Krank­heit. Aber man kann eines tun, man kann seinen Fokus völlig ändern. Man kann seine Augen statt auf das Fal­sche auf das Wahre richten. Hast du in deiner Mitte Wur­zeln geschlagen, so ist das Fal­sche nicht mehr da.

  8. Karo Becka sagt:

    Wer Sex haben will, dem ist es ziemlich egal, mit wem, jeder Körper tut’s. Dazu brauchst du nur eine Frau oder einen Mann, egal wer es ist. Du brauchst den Körper des andern. Wer liebt, dem ist es nicht egal, da tut’s nicht jeder beliebige Körper. Da braucht man jemanden, der dich tief liebt, der eine gewisse Seelenverwandtschaft und Harmonie mit dir teilt, in dessen Gegenwart dein Herz zu singen anfängt, eine tiefe Glocke zu läuten beginnt, in dessen Gegenwart du einen Segen verspürst. Nur unter dieser Bedingung kannst du dich mit dem anderen vereinigen. Das geht einfach nur dann, wenn die Begegnung, die innere Begegnung stattgefunden hat. Anders ist es einfach undenkbar, kannst du dir nicht einmal vorstellen, mit jemandem ins Bett zu gehen, den du nicht liebst. Im Zustand des Mitgefühls verschwindet der Sex völlig.

  9. Karo Becka sagt:

    Das Herz fühlt Wahrheit und Lüge. Das Schöne an der Wahrheit ist,
    dass das Herz vor Freude in die Luft springt, wenn sie dich erreicht. Das Herz erkennt Wahrheit sofort. Wahrheit schwingt mit dem Herzen in einer Einheit. Sie haben beide den gleichen Rhythmus. Das Herz schwingt mit Wahrheit, wenn Wahrheit in der Umgebung ist, beginnt plötzlich das Herz zu tanzen. Dieser Tanz ist der Beweis, dass sie dich erreicht hat. Wahrheit ist keine Frage einer logischen Entscheidung oder Abwägung. Wenn etwas nicht wahr ist, dann bleibt das Herz unbewegt.

  10. Karo Becka sagt:

    Die Leute reden über Freiheit, aber sie wollen eigentlich nicht Freiheit sondern Verantwortungslosigkeit. Sie verlangen Freiheit, aber tief im Unterbewussten, wollen sie Verantwortungslosigkeit, Zügellosigkeit. Freiheit ist Reife, Zügellosigkeit ist sehr kindisch. Freiheit ist nur möglich, wenn du so integriert bist, dass du die Verantwortung übernehmen kannst, frei zu sein. Je mehr du verantwortlich bist, desto freier wirst du. Dann musst du achtsam sein, was du tust, was du sagst. Sogar auf die kleinen unbewussten Gesten musst du sehr genau achten, denn es gibt niemand, der sie kontrollieren kann, nur dich. Es ist nicht Zügellosigkeit, es ist eine ungeheure Disziplin. Es ist die Verantwortung über die eigenen Gedanken, Vorstellungen, über das, was man innerlich tut und das sich unweigerlich im Außen manifestiert. Selbsterkenntnis ist, dieses tun zu erkennen und so zu gestalten, dass es den eigenen Absichten und Wünschen entspricht.

  11. Karo Becka sagt:

    Menschen fühlen sich gut, wenn sie nicht verantwortlich sind, dann meinen sie frei zu sein. Aber diese Freiheit ist teuer erkauft. Die Wahrheit ist, dass sie sich durch das Wegschieben von Verantwortung mehr und mehr belasten, sie merken es nur nicht. Die Leute leben 70 Jahre lang und wissen nicht, was es heißt, wirklich zu leben. Sie leben nicht aufrichtig, nicht reif, nicht zentriert. Sie leben nur an der Peripherie. Wirf die Verantwortung nicht auf jemanden anders. Du bist verantwortlich. Wenn du einmal erkennst „Ich bin für mein Sein selbst verantwortlich. Was immer auch geschehen ist, ich bin der Grund dafür, ich habe es mir so erschaffen“, dann verschiebt sich die Bewusstheit von der Peripherie zum Zentrum. Jetzt wirst du zum ersten Mal zum Zentrum deiner Welt. Jetzt kann vieles verändert werden, denn was immer du nicht magst, das kannst du sein lassen. Was immer du magst, kannst du unterstützen. Was du als wahr erkennst, dem kannst du folgen und was unwahr ist, dem brauchst du nicht mehr nach zu rennen. Jetzt bist du zentriert und in dir selbst verwurzelt.

  12. Karo Becka sagt:

    Liebe ist, den anderen als gleichstehenden Menschen zu akzeptieren. Der andere gibt sich nicht für dich auf und du dich nicht für den anderen. Dann kann auch das Spiel nicht gespielt werden: „Schau, jetzt hab ich alles für dich aufgegeben, jetzt musst du das Gleiche tun …“ Wenn du dich der Liebe hingibst, dann ist es nicht möglich, den anderen zu dominieren. Du gibst dich auf für etwas Größeres als du selbst bist. So wird Liebe göttlich. Du wirst dann von dem anderen unabhängig. Wo Unabhängigkeit von einander besteht, da ist Schönheit.
    Was immer du liebst, zu dem wirst du. Denke daran. Sei sehr vorsichtig dabei, etwas zu lieben, denn du wirst zu dem, was du liebst. Ein Mensch, der Geld liebt, wird zu Geld. Er denkt nur in Bezug auf Geld und nichts anderes. Der Mensch, der Dinge liebt, einer, der seine Besitztümer liebt, wird selbst zu einem Besitz, er wird selbst zu einem Ding. Liebe etwas Großartiges. Wenn du eine Blume liebst, dann ist das besser, als Geld zu lieben. Wenn du den Mond liebst, dann ist das besser als ein Haus zu lieben. Wenn du einen Menschen liebst, ist das besser, als Macht und Prestige zu lieben.

  13. Karo Becka sagt:

    Wenn du dich in jemanden verliebst, beginne die Liebe mit großem Respekt für die Person. Das ist die Grundlage der Liebe, nichts weniger als das. Das bedeutet jedoch nicht, dass du zum Sklaven wirst. Denn dann wird sie dich schlecht behandeln. Damit verpasst ihr beide den Punkt. Demut und Hingabe bedeuten nicht, dass du dich erniedrigen sollst. Nein. Ihre Freiheit ist wertvoll, genauso wie deine. Wenn sich zwei freie Menschen treffen, dann entsteht tiefes Glück. Wenn du ganz du selbst bist und der andere ganz er selbst, dann kommen zwei integrierte Individuen zueinander und die Liebe wird ein Fest. Solche Liebenden verlieren sich nicht ineinander. Sie werden niemals zu einer einzigen Person mit einem einzigen gemeinsamen Leben. Niemals. Sie bleiben individuell und sind empfänglich füreinander, das ist alles. Ihre Fenster sind einladend füreinander geöffnet. Sie zeigen sich verletzlich und sind bereit, geliebt und auch verletzt zu werden. Liebende legen ihre Herzen offen und gehen ein Risiko ein. Sie wissen nicht, was passieren wird. Aber sie bleiben zwei. Sie werden niemals zu einer gemeinsamen Persönlichkeit. Versuche nicht den anderen zu verändern, so dass er zu dir passt. Und erlaube ihm nicht, dich zu verändern, so wie er dich will. Bleibe du selbst und helfe ihm, er selbst zu sein. Wenn dieser Respekt da ist, dann wirst du sehen, dass die Liebe ihren eigenen Weg findet.

  14. Karo Becka sagt:

    Geld ist nicht das, was es zu sein scheint. Geld geht an die Wurzeln. Es ist nicht nur, was wir äußerlich an den Geldscheinen sehen, sondern es hat mit deinen Gedanken und Einstellungen zu tun. Geld zeigt, wie sehr du Dinge liebst. Mit Geld ist es möglich, Menschen zu entfliehen, es bietet eine Sicherheit gegen den Tod, so denkst du. So viele Dinge ranken sich um Geld. Geld ist deine ganze Anstrengung, das Leben unter Kontrolle zu halten. Geld besteht nicht nur aus Geldscheinen, sonst wären die Dinge um Geld herum sehr einfach. Leute, die keine Menschen lieben können, beginnen Geld zu lieben, denn das ist ein Mittel, um Dinge zu besitzen. Je mehr Geld du hast, umso mehr Dinge kannst du besitzen. Je mehr Dinge du hast, umso mehr kannst du die Menschen vergessen. Du wirst viele Dinge haben, doch keine Befriedigung erfahren, denn tiefe Befriedigung kommt nur, wenn du einen Menschen liebst. Meditation macht reich. Nicht ganz so jedoch, wie wir uns das manchmal vorstellen. Meditation hat soviel mit Geld zu tun, wie Riechen mit Laufen. Ja, man kann beim Laufen riechen und beim Riechen laufen. Es besteht jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden, so auch nicht zwischen Geld und Meditation. Menschen müssen reich sein an äußeren und inneren Werten. Das Individuum ist weder der Körper noch die Seele, sondern eine Kombination aus beidem. Daher ist alles, was nur auf eins von beiden gegründet ist, unvollständig. Äußerer Reichtum darf nicht deine innere Spiritualität zerstören, noch sollte äußere Armut dazu hilfreich sein. Man kann seine ganze Kraft, auch die geistige dafür einsetzen, Geld zu erschaffen, doch mit Meditation hat das nichts zu tun. Meditation hat kein Ziel, bewertet nicht und wählt also auch nicht. Weder Geld zu haben, noch kein Geld zu haben. Meditation führt zum größten Reichtum, dem Luxus, sich in sich selbst und in dieser Welt Zuhause zu fühlen, alle Möglichkeiten für sich zu entdecken und die individuelle Kreativität zuzulassen.

  15. alexander schober sagt:

    …wünscht mit voller bewussheit, den über kurz oder lang wird jeder wunsch in erfüllung gehen. es mag eine weile vergehen, denn ihr steht in einer schlange an, viele andere haben schon vor euch gewünscht, also mag es ein wenig dauern. manchmal erfüllt sich ein wunsch aus diesem leben erst in einem anderen, aber wünsche werden immer erfüllt. dies ist eins von den gefährlichsten gesetzen. also überlegt gut, ehe ihr etwas erbittet, und bedenkt der wunschlose, der unabhängige, der sannyasin ist der auserwählte….ihr liebt mich, ihr vertraut mir und wisst, das ihr allem vertrauen könnt, was ich sage. doch ich bestehe immer und immer wieder darauf, das ihr alles, was nicht auf eurer eigenen erfahrung beruht, nur als hypothese nehmen sollt. macht es nicht zu eurem glauben. wenn ich etwas illustriere, so geschieht das aus reiner notwendigkeit…..

  16. Karo Becka sagt:

    Sex sucht Objekte, Liebe bringt Verwandlung.
    Wirkliche Liebe ist subjektiv, Sex ist objektiv. Du interessierst dich für jemanden wie für ein Objekt. Früher oder später wird sich das Interesse verlieren, denn wenn du das Ding einmal erforscht hast, dann bleibt nichts mehr davon übrig. Dann bist du bereit, zum nächsten Objekt weiter zu gehen. Ein Objekt ist ein Objekt. Es existiert für dich keine Person, sondern nur ein schönes Ding. Das ist beleidigend. Du reduzierst eine Seele in ein Objekt, ein Subjekt in ein Ding. Du versuchst diese Person auszunutzen, du machst sie zu einem Instrument. Du wirst dich von einem zum anderen bewegen und deine Energie wird sich im Kreis drehen. Deine Lebensenergie wird nicht zu Hause ankommen. Sex möchte bekommen, Liebe gibt. Liebe bedeutet, dass du nicht an der Person als Objekt interessiert bist. Du bist überhaupt nicht dazu da, sie auszubeuten. Du bist nicht da, um etwas von ihr zu bekommen. Im Gegenteil, du bist so voller Energie, du möchtest ihr Energie geben. Liebe gibt. Sex möchte nur bekommen. Wenn die Liebe gibt, dann bleibt sie subjektiv, sie bleibt in sich selbst verwurzelt. Liebe ist Respekt, Andacht, Ehrfurcht vor einander. Liebende helfen sich gegenseitig, mehr und mehr sie selbst zu werden. Liebende helfen sich, nicht zu verschwinden, sondern ein authentisches Individuum zu werden. Liebende helfen sich gegenseitig, zentriert zu sein. Liebe ist Respekt, Ehrfurcht, Andacht. Sie ist keine Ausnutzung. Liebe versteht. Weil die Energie nicht mit dem Objekt beschäftigt ist, bleibt sie frei und ungebunden. Das bringt die Verwandlung.

  17. Karo Becka sagt:

    Wenn du wissen willst, wer du bist, wirst du deine Augen schließen müssen; du wirst nach Innen gehen müssen. Du wirst die ganze Welt vergessen müssen, du wirst vergessen müssen, was sie über dich sagen. Du wirst tief nach Innen gehen und deine eigene Wirklichkeit erfahren müssen. Sei nicht von anderen abhängig, schau nicht in deren Augen. Es gibt in ihren Augen keine Anhaltspunkte. Sie sind unbewusst, wie können sie dich definieren? Ihr schaut euch gegenseitig in die Augen um herauszufinden, wer ihr seid. Ja, da sind Reflektionen, dein Gesicht wird reflektiert. Aber du bist nicht dein Gesicht, du bist weit hinter dem Gesicht. Dein Gesicht hat sich so oft verändert, dass du nicht dein Gesicht sein kannst.
    Du bist nicht dein Gesicht. Irgendwo tief innen ist dein Bewusstsein verborgen, es wird nie in den Augen eines anderen reflektiert. Ja, einige Dinge werden widergespiegelt, deine Handlungen. Du tust etwas, es wird in den Augen der anderen gespiegelt. Aber dein Handeln bist nicht du. Du bist viel größer als deine Handlungen. Dein Sein wird niemals in den Augen der anderen widergespiegelt. Dein Sein wirst du nur auf eine Art kennen lernen. Und zwar indem du deine Augen allen Spiegeln verschließt. Du musst in dein eigenes inneres Sein eintreten, es direkt ansehen. Niemand kann dir eine Vorstellung davon vermitteln, was es ist. Du kannst es kennen lernen, aber nicht durch andere. Es kann nie ein geborgtes Wissen sein, es kann nur eine direkte Erfahrung sein, eine direktes Erfahren, unmittelbar.

  18. alexander schober sagt:

    ….die moralapostel der welt, priester, politiker, führungskräfte haben und tun es noch heute, die welt vergiften mit ihren moral predigten. sie sagen: du darfst dich nicht selbst lieben. das ist selbstsucht, sie sagen: du musst andere lieben, aber liebe ja nicht dich selbst. und ich sage euch: das ist purer unsinn plus wahnsinn. und nicht nur das, es ist gefährlich obendrein. solange du dich nicht selbst lieben kannst, kannst du keinen anderen lieben. nur wenn du liebe zu dir selbst empfindest, kann deine überströmende energie einen anderen erreichen. ein mensch der sich selbst nie geliebt hat, wird sich selbst hassen. du wirst auch andere hassen, und nur so tun als ob. ihr könnt es alleine nicht aushalten, ihr langweilt euch mit euch selbst. was für eine langweilige gesellschaft. ihr liebt euch nicht und könnt euch nicht ins gesicht sehen. ihr könnt eure eigene hand nicht streicheln, unmöglich. ihr langweilt euch, weil ihr ein bewusstsein habt, das langeweile produziert. ändert euer bewusstsein, und alle langeweile verfliegt. aber ihr ändert nur die äussere gegebenheiten, das bringt überhaubt nichts….

  19. alexander schober sagt:

    …indem du begehrst, bist du zum opfer geworden. jetzt ist es ausgeschlossen das du je glücklich wirst. du kannst nur hoffen. kannst hoffnung und enttäuschung haben, dann noch mehr hoffnung und noch mehr enttäuschung, und das wird dein kreislauf sein. und wenn du noch mehr enttäuscht wirst, hoffst du noch mehr, weil das der einzige trost ist. du gehst immerzu in die zukunft, weil du in der gegenwart immer nur enttäuscht wirst, und die enttäuschung kommt aufgrund deiner vergangenheit. in der vergangenheit war diese gegenwart die zukunft, und auf die hast du gehofft. jetzt ist sie eine enttäuschung. dann hoffst du wieder auf die zukunft, und wenn sie zur gegenwart wird, wirst du wieder enttäuscht werden. dann wirst du wieder hoffen. begierde ist nicht spirituell. begehren ist weltlich, ist die welt. es gibt kein spirituelles begehren, es kann keines geben….

  20. alexander schober sagt:

    ….was sind eure träume? handlungen die ihr tagsüber nicht beendet habt, und der verstand kann keine handlungen abschliessen. am tage hast du vielleicht eine bestimmte frau küssen wollen, aber es ging nicht, jetzt wirst du sie im traum küssen, und der verstand wird sich entspannt fühlen. eine spannung hat sich entladen. euer träumen ist nichts weiter als eure unfertigkeit, und ein erleuchteter mensch ist fertig. was immer er tun mag, er tut es ganz, so restlos dass nichts mehr in der luft hängen bleibt. er hat es nicht nötig zu träumen. in der nacht entfällt das träumen, am tage entfällt das denken…

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