Oshotimes

Lieblingszitate von Osho

Auf dieser Seite kannst du Sätze von Osho veröffentlichen und mit anderen teilen, die dich besonders berührt haben. Es ist nicht notwendig das Zitat exakt wiederzugeben - was für dich wesentlich war, ist entscheidend.

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Armin  [ E-Mail ]

04. March 2010, 19:50 Uhr

Im Erwachen (leuchten) erkennt man, das es die Liebe ist, und erkennt das es die Freundschaft ist, und erkennt das man reich ist, und man ist frei, und der Verlust des Ichs, der Egotrip hat ein Ende, man spürt es und man lebt es nun, weil man so unendlich tief in sein Inneres gesehen hat, und verspürt diese Verbundenheit mit der Welt die neu zu erkennen, so eine Bewusstheit bringt, die das Leiden entgültig beendet. I love all and be in all

Tara  [ E-Mail ]

27. February 2010, 19:40 Uhr

Love is very essential. You have to lose yourself to gain yourself. Love is the only possibility of losing yourself totally. When you are lost totally, then you will be able to remember what you have done. [...]

Love makes you real; otherwise you remain just a fantasy, a dream, with no substance in it. Love gives you substance, love gives you integrity, loves makes you centred. But it is only half of the journey; the other half has to be completed in meditation, in
awareness. But love prepares you for the other half. Love is the beginning half and awareness is the ending half. Between these two you attain to God. Between love and awareness, between these two banks, the river of being flows.

Don't avoid love. Go through it, with all its pains. Yes, it hurts but if you are in love it doesn't matter. In fact, all those hurtsstrengthen you. Sometimes it really hurts badly, terribly, but all those wounds are necessary to provoke you, to challenge you, to make you less sleepy. All those dangerous situations are necessary to make
you alert. Love prepares the ground, and in the soil of love the seed of meditation can grow -- and only in the soil of love.

johann

26. February 2010, 20:13 Uhr

Nichts ist falsch an dir, außer dass du nicht auf dein eigenes Herz gehört hast und allen möglichen Dummköpfen vertraut hast, die selber nichts wissen. Vergiss all die blödsinnigen Geschichten von der Erbsünde, und vergiss, dass du ein Sünder sein sollst. Jeder ist ein eingeborener Teil Gottes, jeder ist göttlich. Ja, ein paar göttliche Leute schlafen fest - das ist ihre Entscheidung. Und einige Leute sind wach - das ist auch ihre Entscheidung. Es ist nicht einmal etwas falsch daran zu schlafen, du musst nur ein paar Alpträumen leiden. Aber mach dir keine Sorgen, weil die sowieso nur Einbildung sind.
Ich würde gerne sehen, dass du aufwachst. Aber wenn du entschieden hast, weiter zu schlafen, dann laß es dir Spaß machen! Es geht niemand etwas an, sich einzumischen und dafür darfst du nicht verdammt und in die Hölle geworfen werden. Du leidest schon genug dadurch, dass du schläfst.
Das ist also der einzige Unterschied zwischen Buddhas und normalen Leuten; sonst sind alle gleich - gleich in dem Sinne, dass alle das gleiche Potenzial haben, erweckt zu werden.

Abendmeditationen

avian

18. February 2010, 19:39 Uhr

Ich möchte heute über ein Ereignis sprechen, dass für das Verständnis meines Lebens und seines inneren Zusammenhangs absolut wichtig ist, denn solange ihr nicht den Samen versteht, entgeht euch der Baum und seine Blüte.
Ich war vier oder fünf Jahre alt, als ich zum ersten Mal einen nackten Dschaina-Mönch sah. Die Dschaina-Mönche quellen sich sehr: durch Nicht-Essen und Nicht-Trinken, die reißen sich öffentlich die Haare, die verzichten auf jeden Genuss... Der Mönch war alles andere, als ein schöner Mensch, seine ganze Haltung war einfach abstoßend. Alle Leute in unserem Dorf haben sich zu diesem "darshana" versammelt... Mitten in der sogenannten Predigt stand ich auf. Seitdem habe ich ununterbrochen gegen diese Idioten gekämpft. An dem Tag begann mein lebenslanger Krieg gegen jede Art von Masochismus, Dummheit, Schwachsinn und Aberglaube. Diese Wörter waren mir damals unbekannt, aber ich konnte sehen und riechen, dass etwas faul war... Ich stellte dem Mönch einfache, aber ärgerliche und aufreizende Fragen,.. und er konnte nicht antworten. Er war wie vom Donner gerührt, er konnte nicht glauben, dass so ein kleiner Junge solche Fragen stellen konnte. Und er hatte keine Mut, mit mir zu diskutieren, er machte sich davon... Aber ich bin ihm Dank schuldig: ohne zu ahnen, schickte er ein Kind auf die Suche nach der Wahrheit.
Wie vielen Menschen habe ich seitdem dieselben Fragen gestellt und dabei der gleichen Unwissenheit ins Gesicht gesehen!..
Ich möchte euch bewusst machen, dass es, solange man nicht fragt, und zwar jeden und total fragt,- ungeheuer schwer ist, sich selbst zu fragen. Erst wenn du aus jeder Tür hinausgeflogen bist, wenn dir alle Türe verschlossen oder vor der Nase zugeschlagen worden sind, wendest du dich schließlich nach innen - und da ist die Antwort! Es ist keine geschriebene Anwort. Du wirst da keine Bibel und kein Koran finden... Nein, dort wirst du nichts geschriebenes finden. Noch wirst du dort irgend jemanden antreffen - keinen Gott, keine Vaterfigur, die dir lächelnd auf den Rücken klopft und sagt: "Gut, mein Sohn, so bist also nach Hause gekommen. Ich vergebe dir all deine Sünden!" Nein, dort wirst du niemanden finden. Was du finden wirst, ist eine ungeheure, eine überwältigende Stille, so dicht, dass man meint, sie anfassen zu können - wie eine schöne Frau...

"Goldene Augenblicke"

Zorbas

31. January 2010, 20:56 Uhr

„Es ist absolut notwendig, dass Gott tot sein muss. Aber ich möchte, dass ihr meine Auffassung kennt: Es war gut von Friedrich Nietzsche, Gott für tot zu erklären – ich aber sage, dass er überhaupt nie auf die Welt gekommen ist." Osho

"Wohin ist Gott?" Rief er, "Ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet, – ihr und ich! Wir alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir dies gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten? Gibt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht? Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder? Ich komme zu früh." Sagte er dann. "Ich bin noch nicht an der Zeit. Dies ungeheure Ereignis ist noch unterwegs und wandert, – es ist noch nicht bis zu den Ohren der Menschen gedrungen. Ist nicht die Größe dieser Tat zu groß für uns? Müssen wir nicht selber zu Göttern werden, um nur ihrer würdig zu erscheinen? Tot sind alle Götter, nun wollen wir, dass der Übermensch lebe." Friedrich Nietzsche

Lisa

29. January 2010, 08:19 Uhr

Freiheit von etwas ist keine wirkliche Freiheit. Die Freiheit, alles zu tun, was man möchte, ist ebenfalls nicht die Freiheit, von der ich spreche. Meine Vision von Freiheit bedeutet, man SELBST zu sein!

ilena jung  [ E-Mail ]

16. January 2010, 20:26 Uhr

Alle, die die Quelle der Liebe in sich gefunden haben, sind nicht mehr darauf angewiesen, geliebt zu werden - und sie werden geliebt weden. Sie lieben aus keinem andern Grund, als dass sie einfach zu viel Liebe haben - so wie eine Regenwolke regnen möchte, so wie eine Blume ihren Duft verströmen möchte, ohne jeden Wunsch etwas zu bekommen. Der Lohn der Liebe liegt im Lieben, nicht im Geliebt weden

deva sakshi  [ E-Mail ]

13. January 2010, 17:43 Uhr

Es ist die gespannte Seele, die Musik macht. Und Seelen werden durch die Anziehungskraft der Gegensätze gespannt – gegensätzliche Standpunkte, Geschmäcker, Sehnsüchte, Loyalitäten. Wo es keine Polarität gibt, wo Energien in eine Richtung fließen, da wird es viel Tun geben, aber keine Musik, viel Lärm, aber keine Musik. Die Musik wird durch das Zusammentreffen von Stille und Klang geschaffen, Musik wird durch die polaren Gegensätze geschaffen.

Rosita

06. January 2010, 13:16 Uhr

Du bist nicht Dein Körper,
Du hast einen Körper.
Du bist auch nicht Deine Augen,
sie sind wie Fenster aus denen Du hinausschauen kannst.
Doch wer steht hinter dem Fenster?

madonna

28. December 2009, 19:48 Uhr

Lebenskunst-Zitat aus der Großproduktion eines Kleinhandwerkers:
"Sie sind unschuldig!"
"Warum?"

Mimose  [ E-Mail ]

13. December 2009, 22:38 Uhr

Mit leerer Hand kommst du, mit leerer Hand gehst du. Und grad zwischen Nichts und Nichts bist du verrückt genug zu glauben, etwas zu besitzen.

mudita

11. December 2009, 07:27 Uhr

Happy Birthday Osho

Amritka

10. December 2009, 14:47 Uhr

Merk es dir: wo immer man ankommt, da ist das Ziel.

avian

20. November 2009, 15:43 Uhr

Die Zukunft des Menschen gehört einer völlig neuen Gattung, und diese neue Gattung habe ich "Zorba the Buddha" genannt. Ich bin nicht nur ein Buddha so wie Gautama Buddha. Das ist mir zu traditionell. Darum möchte ich, dass er auch ein Sorbas wird. Falls wir uns einmal im Jenseits begegnen, werden die Fetzen fliegen. Er wird mich anbrüllen: "Du wolltest einen Sorbas aus mir machen!" Aber ihr wisst ja, ich kann noch viel besser brüllen. Mich kriegt er nicht mundtot. Ich werde mich schon durchsetzen. Wenn er kein Sorbas werden will, ist das kein Problem, aber dann hat seine Welt ausgedient, dann hat er keine Zukunft. Wenn er eine Zukunft haben will, muss er auf mich hören. Er muss ein Sorbas werden. Weder kann Sorbas allein existieren - er endet in Hiroshima -, noch kann Buddha allein existieren. In Zukunft können sie unmöglich getrennt existieren.
Die zukünftige Psycholodie des Menschen muss eine Brücke sein zwischen Materie und Geist, zwischen Ost und West, zwischen Höherem und Niederem, Mann und Frau, Gut und Böse, Gott und Teufel.
Ich bin Zorba the Buddha. Ich trenne nicht. Nein! Tausendmal nein! Ich verbinde alles miteinander, was bisher getrennt worden ist. Das ist meine Arbeit.

Goldene Augenblicke

lauren

15. November 2009, 15:23 Uhr

Achte das Leben, ehre es.
Nichts ist heiliger als das Leben, nichts ist göttlicher.

johann

13. November 2009, 19:23 Uhr

Der Mensch lebt, als wäre er in diese Welt hineingeworfen worden. Der Mensch fühlt sich nicht zu Hause in diesem Universum, er ist heimatlos, er ist ein Außenseiter, und als Außenseiter muss er notgedrungen eine tiefe Angst, Furcht, Qual und Bedrängnis empfinden.
Und der einzige Grund dafür ist, dass der Mensch die Verbindung zur Existenz verloren hat.
In unserem tiefsten Inneren, in unserem Zentrum, in der Mitte unseres Seins sind wir mit der Existenz verbunden. Wir werden mit dieser Mitte geboren, aber wir haben sie vollkommen vergessen. Aber, ob wir sie kennen oder nicht, sie ist da, ohne diese Mitte kann der Mensch nicht existieren. Sie ist die Brücke zwischen dir und Universum, oder dir und "Gott", wenn dir das Wort lieber ist. Sie ist deine Wurzel im Göttlichen.
Wenn ich sage, dass der Mensch damit geboren wurde, meine ich, dass du die Möglichkeit hast, dir deiner Wurzel bewusst zu werden, die Möglichkeit, die Tatsache zu erkennen, dass du mit dem ganzen Universum verbunden bist, dass dies Universum deine Heimat ist.
Aber: wie ist diese Möglichkeit zu verwirklichen? Du sollst vom Kopf nach unten, zum deinem Zentrum - zum Hara fallen. Der Kopf und das Herz sind periphere Zentren, keine wirklichen, sondern unechte Zentren. Das wirkliche Zentrum ist der Nabel - das Hara.
Du sollst tiefer in dein Bewusstsein eindringen, um dein wirkliches Zentrum, das Hara, zu fühlen. Und dieser Weg, vom Kopf zum Hara, ist der Weg der Meditation. Meditation ist die Kunst, dich mitten in dein Zentrum zu bringen. In dem Augenblick, in dem du dein Zentrum füllst, sind alle Fragen beantwortet, alle Rätsel gelöst. Es gibt keine Verwirrung mehr. Alles ist Klarheit, eine transparente Klarheit. Und das ist der Moment, in dem man versteht, dass du in diesem Universum zu Hause bist. Die Welt ist nicht fremd, du bist kein Außenseiter, du bist ein Teil, ein Gewächs der Welt: gewachsen in eine bestimmte "menschliche" Dimension des Universums hinein. Es gibt keine feindliche Beziehung zwischen dir und der Existenz. Die Existenz wird zu deiner Mutter.

Das Hara Buch

avian

26. October 2009, 11:30 Uhr

Ich habe stets das Schöne geliebt, wo immer es zu finden ist - in den Sternen, in einem menschlichen Körper, in einer Blume oder im Flug eines Vogels... egal wo. Ich bin ein freimütiger Anbeter alles Schönen, denn ich sehe nicht, wie man die Wahrheit erkennen kann, wenn man die Schönheit nicht lieben kann. Schönheit ist der Weg zur Wahrheit, und Weg und Ziel sind nicht Zweierlei: Der Weg wird am Ende zum Ziel. Der erste Schritt ist zugleich der letzte.

"Goldene Augenblicke"

mudita

18. October 2009, 15:12 Uhr

Das Leben ist Gottes Roman.
Lass ihn von ihm schreiben.

Katharina

03. October 2009, 17:36 Uhr

"...Glaube gilt einer Idee, Vertrauen gilt der ganzen Wirklichkeit. Glaube ist Sache des Kopfes, Vertrauen kommt aus der Ganzheit. Wenn du an Gott glaubst, glaubst du an den Gott der Philosophen. Wenn du an Gott glaubst, ist Gott eine Vorstellung, eine Ideologie. Sie kann bewiesen oder widerlegt werden und wird dich nicht transformieren. Aber wenn du vertraust, hat sie dich bereits verwandelt. Ich sage also nicht, dass es dich verwandeln wird. Wenn du vertraust, hat es dich bereits verwandelt. Zuversicht kommt nicht aus dem Kopf. Wenn du zuversichtlich bist, dann bist du es bis ins Blut, bis in die Knochen, bis ins Mark deiner Knochen, bis in dein Herz. Mit deinem ganzen Sein bist du zuversichtlich. Ein zuversichtlicher Mensch in ein Gottesmensch.

Jesus geht es allein darum, dich nach Hause zurückzuholen. Ja, Gott ruft durch ihn: "Inthronisiere mich!" Wenn du Zuversicht hast, wirst du offen, und in dir gelangt Gott auf den Thron. Das ist der einzige Weg selig zu werden. Solange du Gott nicht in dir auf den Thron lässt, wirst du krank bleiben. Du wirst niemas heil und gesund werden und nie die Ekstase der Schöpfung kennen lernen. Du wirst niemals tanzen und lachen und singen und einfach nur da sein können.

Nur wenn du Gott in dir auf den Thron lässt...das bedeutet, dass du entthront wirst und Gott inthronisierst. Diese Wahl hast Du also, die größte Wahl, die sich dem Menschen überhaupt stellt: Entweder du bleibst selbst auf dem Thron oder du entthronst dich und lässt Gott herein.
'Jesus Mensch und Meister' (S. 104-105)

johann  [ E-Mail ]

18. September 2009, 12:08 Uhr

Dein Leben kann ein Instrument der Existenz sein, eine Bambusflöte an ihren Lippen. Du brauchst einfach nur ein Hohlraum zu sein und sie ihr Lied singen zu lassen, wenn sie will. Oder wenn sie nicht will, dann ist die Stille ebenso schön wie ein Lied.

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