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Ein Dynamo der Begeisterung

Bilder von Alaya (von Veena)

Was für eine Energie in einer so kleinen Portion! Jedes Mal, wenn ich mich mit Alaya treffe, bin ich wieder überrascht – von ihrer Schönheit ebenso wie von ihrer Energie. Es ist keine hypernervöse, sondern Lebensenergie, und nach jeder Begegnung und Unterhaltung mit ihr fühle ich mich gestärkt.
Sie ist nämlich nicht nur eine höchst professionelle Geschäftsfrau an der Spitze ihrer eigenen Management Training Agentur, sondern auch eine unermüdliche Malerin. Was ihr übrigens nach wie vor einfach nicht in den Kopf will – da sie in ihrem ganzen Leben bisher nie gemalt hatte!
Ehe sie auf Osho traf, hatte sie auf buddhistische Art meditiert, aber sobald sie, so um 1997/98, ein Tape von ihm gehört hatte, war ihr Interesse an Osho erwacht. Selbst vor zehn Jahren noch war es rufschädigend, sich für Osho zu interessieren, und ihre Freunde in Leamington Spa, wo sie mit ihrer Tochter wohnte, hielten dies plötzliche Interesse für übergeschnappt. Unterstützt durch ihre Freunde Atosha und Paritosh entdeckte Alaya schließlich, dass in Bristol eine Ma Pradeepa im Relaxation Centre ein Wochenende mit Osho Meditationen anbot. Und ihr Entschluss, daran teilzunehmen, glich einem Sprung ins kalte Wasser.
Das war natürlich die Wende ihres Lebens! Schon am ersten Tag des Meditationswochenendes hatte sie eine Vision von Osho, wie er ihr die Hand entgegenstreckte. Anfangs zwar konnte sie die Hand nicht nehmen und sie war den ganzen Tag in Tränen aufgelöst, bis sie schließlich doch kapitulierte, seine Hand nahm und alles anders wurde. Pradeepa riet ihr nach Pune zu gehen – und schon nach einem Monat war sie dort. Das war für sie, wie sie sagt, völlig außergewöhnlich; und es fiel ihr deswegen so furchtbar schwer, weil es so gar nicht zu ihr zu passen schien.
In den folgenden aufregenden Wochen wurde sie Sannyasin und mitten in der Meditation „Opening the Heart“ hatte sie das Gefühl, als regnete es Blumen und Edelsteine auf sie und ihr wurde klar, wie unerschöpflich reich die Existenz ist. Auf diese lebensverändernde Erfahrung führt sie auch ihre enorme Begeisterung für die Liebe und das Leben zurück – und letztlich auch ihr plötzliches Malen.
Vor ein paar Jahren hat sie sich ein hübsches Haus am Meer gekauft; es liegt in Teignmouth, Devon, und hier überkam sie urplötzlich die Anwandlung zu malen. Sie sagt, dass sie erst dann erkannte, wie sehr sich der Ort, wo man wohne, auf die eigene Kreativität auswirke.
Mit Sannyasins aus Devon stellt sie gern etwas auf die Beine; sie plant gemeinsame Meditationen und „Tanztage“ in ihrem Haus: „Es ist eine ganz unbeschreibliche Erfahrung, hier auf dem Rasen zu tanzen, der direkt zum Meer runter führt – einfach herrlich!“
Seit kurzem erscheinen Alayas Bilder auch als dicke Perspex-Drucke und hängen als riesige Installationen in Bürogebäuden, Hotels und Krankenhäusern.
nora1&onetel.com

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