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Eine Tür ins Unbekannte
… öffnet sich für Anutoshi beim Malen mit Aquarell- und Acrylfarben
Mit dem Anliegen Meditation in die „normale“ Welt bringen, begann Anutoshi
1990 als Managementtrainerin und Coach in Unternehmen zu arbeiten. Heute,
nach 26 Jahren Sannyas und 16 Jahren als Coach arbeitet sie aus der tiefen
Einsicht heraus, dass das Innere und das Äußere einen ständig fließenden
Kreislauf bilden und in ein großes gemeinsames Ganzes eingebettet sind.
Sie arbeitet mit Führungskräften und Teams, aber auch mit Einzelpersonen,
die sich für Veränderung öffnen und den Schritt ins unbekannte Neuland
wagen wollen.
Als Ausgleich zu ihrer beruflichen Tätigkeit begann sie vor einigen
Jahren mit dem Malen. Zunächst lernte sie autodidaktisch, besuchte später
auch Zeichen- und Malkurse an verschiedenen Kunstschulen.
Sie sagt: „Immer wieder sehe ich Parallelen zwischen dem Prozess
des Malens und dem Coaching. So geht es in Letzterem darum, aus dem Inneren
zunächst eine Vision in Form von Ideen und Träumen aufsteigen zu lassen
und zu entwickeln. Zu deren Realisierung gilt es dann die eigenen Kräfte
und Potenziale einzusetzen und sich gleichzeitig der Eigendynamik des
Geschehens, des Lebens anzuvertrauen.
Je mehr die äußere Form – Arbeit, Lebensweise, etc. – den inneren
Kraftquellen und Begabungen entspricht, desto glücklicher ist der Mensch
und desto mehr im Fluss.
Beginnt Anutoshi ein Bild zu malen, so leitet auch sie zunächst
eine Vision aus dem Innern: die Idee dessen, was sich im Gemälde ausdrücken
soll. Um diese Idee umzusetzen, wählt sie Farbe, Form und Material. Schon
beim ersten Pinselstrich entwickelt der Prozess des Malens seine eigene
Dynamik. „Ich brauch mich dann nur noch dem Fluss des Entstehens und
Gestaltens anzuvertrauen und loszulassen. Erstaunt schaue ich am Ende
auf das fertige Bild, das mir jedes Mal wie ein kleines Wunder vorkommt.
Malen ist für mich ein lustvolles Eintauchen in den Moment, ein Verschmelzen
von Innerem und Äußerem, ein Loslassen in Farbe, Form und die Kraft des
Geschehens.“
Anutoshi arbeitet mit Aquarellfarben und auch mit Acrylfarben. Aquarellfarben
faszinieren sie besonders durch ihre Lichtheit und ihr eigenwilliges
Fließen und Verschmelzen. Sie haben ein Eigenleben, folgen ihren eigenen
Beweglichkeitsgesetzen und sie fordern Spontaneität, aber auch Entschlossenheit:
„Niemals lässt sich etwas wiederholen. Das Arbeiten mit Aquarell
öffnet jeden Moment die Tür ins Unbekannte aufs Neue. Bei meinen Bildern
lasse ich mich von der Schönheit der Natur anleiten. Eine Landschaft,
ein Meeresblick, eine Ansammlung von Pflanzen und Bäumen können das Erkunden
innerer Empfindungen und Räume auslösen.
Im Bild löst sich das Reale ins Formlose auf, verbindet sich Begrenztes
mit Unendlichem.
Dann bin ich Teil des Mysteriums des großen Ganzen.“
www.coach-in-art.de









