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Zenzeichnungen von Azkia
„Meine Seele ist keine Künstlerseele, meine Seele ist Meditation“,
sagt Azkia über sich selbst.
Schon in seiner Kindheit im italienischen Ligurien an der Blumenriviera
hat Azkia mit Farben, Ton und den Elementen gespielt – dank dem Einfluss
seines Vaters, der als Baumeister viel gezeichnet und gemalt hat.
1972 besucht er Indien zum ersten Mal und versteht hier intuitiv, was
Bewusstsein ist. Die Frage „Wer bin ich?“ wird immer dringlicher. Es
beginnt eine Entwicklung zu innerer Klarheit. „Was mache ich mit meiner
Energie?“ Ihm wird immer klarer: „Ich will Künstler werden.“
Mitte der Neunziger eröffnet er seine erste Werkstatt in München und
erwirbt einen professionellen Keramik-Brennofen. Abends arbeitet er
als Koch, um sein Geld zu verdienen, nachts malt er. Jeden Tag von
mittags bis abends modelliert er in Ton. Mit sehr guten Resultaten.
Wie ist dieser Prozess mit der Kunst?
Azkia möchte schöne Dinge machen, schöne Interpretationen des Lebens
aus Farben und Ton bieten. Doch die Malerei ist nur der Anfang. Keramik
und Zeichnungen entstehen. Der Prozess: „Zuerst Klarheit, Energie und
Kenntnis der Materie, dann die Zeichnungen spontan entstehen lassen.“
In wenigen Sekunden überfluten ihn Gedanken, er hängt ihnen nicht nach:
Die Zeichnung ist schon fertig. Vertrauen und Spontaneität. Welch lebendiges
Experiment!
In den langen Stunden intensiver Kreativität in seiner Werkstatt tauchen
immer öfter stille Momente auf, kommen die Gedanken zur Ruhe; Leichtigkeit
und Freude besuchen ihn; er findet zur Meditation.
Schon nach der Indienreise, 1973, macht er sich auf die Suche: Jesus,
Aurobindo, Zen-Buddhismus, die Hare Krishna Bewegung. Dann eine lange
Pause. Dank der Kreativität geht es 1997 weiter mit Buddha, Thich
Nhat Hanh und Sai Baba … bis ihm – plötzlich – 1998 ein Freund eine
schwarzweiße Osho Times in die Hand drückt, mit den Worten: „Diese
ist für dich!“
In dem alten Großformat sind fast nur Fotos aus den Anfangstagen
in Pune. Eines zeigt eine der ersten Meditationshallen mit einfachem
Sonnenschutzsegel aus Tuch, Osho im Kreise seiner Schüler, lange Haare,
Bärte, schöne Gesichter, wunderschöne Momente. Jeder Mensch der Spiegel
seines Meisters. Dieses Foto entzündet Azkias Liebe zu Osho.
1999 fliegt er erneut nach Indien, besucht Pune und ihm wird klar:
„OSHO is The Beloved.“
Am 19. Januar 2001, am Tag, an dem Osho 1990 seinen Körper
verließ, bekommt er die Mala im Münchner OMC Osho Leela, ist schließlich
Sannyasin: „Amano Azkia“ – No Mind und Intelligenz.
Azkia zu seiner Kunst:
Die Natur ist die Mutter aller Künste, die Meditation das Erhabene,
jede Kunst ist ein Finger, der auf den Mond zeigt, die Freude der
Kreativität ist das Bewusstsein der Teil- nahme, Zen ist Meditation,
No-Mind, Nicht-Denken, diese Zeichnungen sind der Versuch Entwürfe
zu machen, ohne zu denken.
www.azkia.de








