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Kabira – dichtende Malerin
von Kabira
Mit dem Malen habe ich angefangen, da war ich neun. Aber
damals bekam ich nicht viel Ermutigung, da ich einer sehr traditionsbewussten
Familie angehörte, in der Kunst nicht als Brotberuf galt! Also
musste ich schon sehr bald damit aufhören. Ich interessierte mich
aber auch für Psychologie, und so wurde ich schließlich Psychotherapeutin.
Das hat sich bis heute als ein sehr befriedigender Beruf erwiesen,
schon allein deshalb, weil er mir Gelegenheit bietet, alles Zwischenmenschliche
zum Ausdruck zu bringen.
Seit ich mit Osho bin und die überbordende Energie erlebe, die
aus dem Meditieren kommt, fühle ich mich dermaßen daheim in der Natur,
in den Parks, im Gebirge, am Meer, dass ich oft in aller Frühe aufwache
und es gar nicht erwarten kann, unter all den Vögeln, Bäumen und Schmetterlingen
zu sein und zu malen!
Die meiste Zeit meines Lebens habe ich in Oshos Kommunen, zuerst
in Rajneeshpuram in Oregon und später in Pune verbracht, wo ich meine
Tage im Osho Teerth Park direkt hinter dem Osho Resort malend und Gedichte
schreibend verbrachte. Ich hatte nicht im Traum daran gedacht, dass ich
einmal schreiben würde, aber die Gedichte flogen mir irgendwann einfach
zu … als Geschenk, das mich selber am meisten überraschte. Aber dann
irgendwann dämmerte es mir … Nun ja, es wird schon seinen Grund gehabt
haben, dass Osho mir den Namen Kabira gegeben hat. Schließlich war der
Mystiker Kabir Dichter und Künstler!
Ich bin Osho dankbar für all die Ermunterungen zur Kreativität,
von denen es in seinen Diskursen nur so wimmelt. Und meiner Erfahrung
nach erreiche ich meine Höhepunkte entweder dann, wenn sich ein Gedicht
ankündigt oder ein Bild. Das ist für mich so lebendig, so befriedigend
…
Aber das überhaupt größte Geschenk besteht darin, einen solchen
Meister wie Osho gefunden zu haben. Mein Leben wird von Tag zu
Tag schöner, und es regnen immerzu neue Gaben vom Himmel wie Rosenblütenblätter.
Songs of Love from Kabira
My empire is made of trees that are crowned in flowers,
Of rivers that sing with music,
Of colors that explode in life,
Of fragances that fill me with delicacy,
Of winds that talk in sighs,
Of an inner sky that endlessly unfolds it's mysteries
And fills my days with joy.
The sun is descending into the womb of the sea,
Filling the ocean with golden gems,
Painting the sky in scarlet tones.
It is happening so silently,
as all miracles do.
Beauty and light have fallen in love
and the mundane has transformed into the sacred.
I'm disappearing in the wind
Dancing like veils of light in the moonlight sky,
Singing through the many melodies that fill the night,
My cup is full
Thy sacred presence is all I breathe,
I take my pen and write these lines
My purpose is fullfilled.
The night has come
Decorating the sky with endless diamonds,
The ocean singing a lullaby,
Candlelights, whispering of flowers,
And closing my eyes
I disappear into valleys of moon flowers.








