Osho Times Archiv Jahrgang 2004
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Januar "Veränderung"
Osho
sagt, alles spirituelle Bestreben zielt darauf ab, im Veränderlichen
das Ewige zu finden; zu erkennen, dass wir nicht mit unserer Persönlichkeit
identisch sind, die sich ständig wandelt, sondern dass es in uns
einen Ruhepol, einen Mittelpunkt gibt, der unveränderlich bleibt.
Februar "Glück"
Was
bedeutet Glück für dich? Kannst du dich auch glücklich fühlen
in Zeiten des Schreckens und des Unglücks? Gibt es Ekstase in deinem
Leben? Für den einen mag es die Arbeit, für den anderen die Liebe
sein, die glücklich macht. Für Osho kommt es beim Glück aber
mehr auf die innere Haltung eines Menschen an. Eine Haltung, aus der heraus
man das Leben verstehen und Gegensätze akzeptieren lernt. Das Glück
kommt dann von ganz alleine.
März "Beruf/Berufung" (Nicht mehr lieferbar!)
„Ein
Beruf das ist Arbeit – du wirst müde, und danach brauchst du
Ruhe. Eine Berufung ist wie ein Spiel – während du arbeitest,
ruhst du dich gleichzeitig aus: Deine Arbeit ist deine Erholung.“ Geht
das, oder klingt Osho da zu utopisch? Können wir etwas finden, das
uns so erfüllt und begeistert, dass unsere Arbeit zum Spiel wird? In
dieser Ausgabe geht es um unterschiedliche Wege der Berufsfindung.
April "Ernährung"
„Zeige
mir, was du isst und ich sage dir, wie du bist.“ Was hat unsere Ernährung
mit Meditation, mit Liebe und mit Entspannung zu tun? Eine ganze
Menge. Die Art und Weise wie und was wir essen, spielt eine große
Rolle. Wie das Rösten von Nüssen und das Kochen zu innerer Freude
und einem meditativen Lebensstil beitragen kann, liest man in dieser Ausgabe.
Außerdem fließt ein Artikel über Wasser mit ein. Denn auch
Buddhas kochen nur mit Wasser.
Mai "Abenteuer"
Unser Leben kann entweder durch Langeweile
und Stumpfsinn in die Resignation führen, oder eine Abenteuerreise
mit viel Risiko und voller Lebendigkeit sein. „Ein Sucher
ist immer auch ein Wanderer und Pilger“, schreibt
Leela, „und muss sich innerlich wie äußerlich immer wieder in
neue Unsicherheiten begeben.“ Devakant schreibt in diesem Heft über
den ersten Teil seiner Reise in Japan auf den Spuren des Dichtermönchs Basho.
Juni "Heilung - Was ist eigentlich Gesundheit?"
Wenn
Liebe und Bewusstheit sich vereinen, dann kann selbst durch eine Berührung
Heilung passieren. Anubuddha und Anasha schreiben aus ihrer reichen Erfahrung
als Körpertherapeuten. Anurag teilt ihre Erfahrungen mit Sumaran, der,
auch wenn sein Körper gelähmt ist, doch im Wesen ganz und gesund
ist. Nirbija schreibt über das Sterben, und wie man sich darauf vorbereiten
kann. Helfen kann da das Bardo, eine alte tibetische Technik der Sterbebegleitung.
Pranesh, ein Mitglied der Sacher (Torten)-Familie, berichtet über sein
Leben als Nomade. Osho spricht über den Arzt Jesus und wie Vertrauen
uns zur Heilung führt.
Juli "Celebration - Das Spiel des Lebens genießen"
Kann man sein Leben feiern? In der Humaniversity im Tan-Ju Programm
für Teenager können es diese auf alle Fälle lernen. Die verschiedenen
Osho Zentren: Shangri La in Tschechien, das Miasto in Italien und das Manjusha
im Erzgebirge schreiben über ihre Art des Feierns. Osho spricht im
Diskurs über seine Vision, in der das Leben als ein einziges Fest angesehen
wird. Atirup erzählt davon, wie sein Leben sich vom Tofuproduzent zum
Computerprogrammierer wandelte und welche Erfahrungen er dabei machte.
August "Leidenschaft - Aus purer Lust am Leben"
Lebenslust
und sexuelle Leidenschaft sind eng miteinander verknüpft, meint Saleem
in seinem Beitrag: Die Lust des Nicht-Wissens. Puja schreibt über
den weiblichen Orgasmus, und, dass es gilt, trotz unserer Leidenschaft auch cool zu
bleiben. Man kann über Rupda lesen, die als Hippiekind aufwuchs und
heute als Webdesignerin erfolgreich ist, erfährt durch Pramada vom
neuen Tao Orakel Spiel, und taucht mit Nirbhi ein in eine Welt unter Wasser.
Mantra entführt die Leser in die Magie Hawaiis. Und Osho erklärt
uns, warum Selbstaufopferung im Grunde unmoralisch ist.
September "Sannyas - Der Mut zur Hingabe"
Ein
Sannyasin ist eine lebende Rebellion! Jemand, der sich selbst am Herzen
liegt und dem ganz natürlich jeder andere auch am Herzen liegt. Und
zu den weiteren Eigenschaften eines Sannyasins gibt Osho im Diskurs seine
Hinweise. Leela beschreibt den Zwiespalt zwischen Hingabe und Ego, Devapria
berichtet vom Mut, der auch zu Sannyas gehört, und Rohita über
ihren Hunger nach Leben. Abgerundet wird diese Ausgabe durch einen spannenden
Bericht über den Film Freiheit ist deine Natur, den Niskriya
ins russische Fernsehen brachte.
Oktober "Rebellion - Leben ohne Kompromisse"
Ein
Rebell zu sein hat nichts damit zu tun in eine Reaktion gegen etwas zu gehen
oder in Negativität zu etwas, sondern ist eine Haltung von tiefer Selbstliebe
und einem großen Ja zum Leben. Der Rebell kennt nur die Gegenwart meint
Osho in seinem Diskurs. Leela beschreibt die Rebellion als eine Suche nach
Freiheit. Anandi erklärt uns, warum das Osho Buddhafeld eine einzige
große Rebellenschule ist. Arpita, Oshos's ehemalige Schuhmacherin
und Schneiderin plaudert über ihr Leben, und in einem Artikel über
Ayurveda kann man erfahren, zu welchem Konstitutionstyp man denn nun gehört.
Samajo zeigt den Lesern seine Mandalabilder.
November "Liebe - Nähe und Distanz"
"Liebe
ist das größte Wunder." So beginnt der Osho Diskurs dieser Ausgabe.
Nichts auf der Welt hat die Dichter, Sucher und Mystiker mehr fasziniert
als die Liebe. Sie ist ein Luxus, und doch können wir viel dazu beitragen,
dass sie in unserem Leben Einzug hält. Wir beleuchten den Aspekt der
inneren weiblichen und männlichen Seite, die sich in Liebe begegnen
können. Aber es geht auch um das Heiraten, die Eifersucht, das Matriarchat
und die Ordnung in der Liebe. Abgerundet wird diese Ausgabe mit
einer Buchbesprechung: "Einstein
the Buddha" und einer Kunstgeschichte über den Maler Nirdosh Albrecht.
Dezember "Zen - Wenn der Weg zum Ziel wird"
Zen
hat einen ganz besonderen Stellenwert in Oshos Arbeit. In mehr als fünfzig
Büchern hat er über Zen gesprochen. „Zen“ leitet sich
vom Sanskritwort „Dhyana“ ab, was so viel bedeutet wie Meditation. „Dhyana“ wurde
in China zu „Tschan“ und in Japan zu Zen.“ Im Zen treffen
sich Buddha und Laotse und verschmelzen zu einem mächtigen Strom, der
auch heute noch kraftvoll fließt. Die Zukunft der Menschheit wird
sich mehr und mehr dem Zen annähern, denn Zen ist gelebte Meditation
im Alltag, meint Osho zu Zen.