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Editorial

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THEMA

Danke – Es war ein wunderschönes Jahr!

Liebe Freunde,

Danke – Es war ein wunderschönes Jahr!
Die Wunder waren wirklich schön! Sie kamen aus dem Nichts und vertrieben all das, was nicht so willkommen war, um es milde zu sagen.

Echte Dankbarkeit ist das beste Lebensgefühl. Es entspringt der tiefen Erkenntnis, mein Leben durch nichts verdient zu haben: Tatsächlich ist es nicht an mir, dass ich überhaupt lebe. Allein die Einbildung, mein Dasein hier sei auf meinem eigenen Mist gewachsen, verkleinert mein Danke zum Lippenbekenntnis.
Ein artiges Danke ist schnell gesagt, ob aus Höflichkeit, Gewohnheit oder Berechnung. Man will sich’s ja nicht verderben und wer weiß, vielleicht hält die Zukunft ja noch mehr bereit? Natürlich sind schöne Umgangsformen wichtig für unser Zusammenleben, doch echte Dankbarkeit entstammt der großen Kraft, die unser Leben bewegt.

Wirklich dankbar zu sein ist ein wahres Geschenk. Ewige Antwort auf all meine Fragen nach Sinn und Bedeutung, ein erlösender Wegweiser. Dankbarkeit, die aus dem tiefsten Innersten kommt, verändert mein Leben und meine Lebenshaltung. Vor allem, wenn es dunkel wird. Denn ständig geschehen unzählige Situationen, die einfach nur furchtbar sind. Die Berichterstattung der Medien lebt davon und ist gierig auf alles Negative. Wir selbst beklagen laut und leise unser Leid und rufen den Himmel um Erlösung an: Überall Krisen, Elend, Terror – die Welt ist wahnsinnig! Da kann man doch nur noch schreiend weglaufen. Nur wohin?

Ob die Angst vor Tod und Zerstörung, vor Chaos und Leere – vielleicht braucht es genau diese zitternden Hängepartien, in denen man nicht mehr weiterweiß und sein verzweifeltes Tun aufgibt. Wer weiß, vielleicht kristallisiert sich genau dadurch das innere Klima, das einen demütig werden lässt und zu echter Dankbarkeit führt. Sie kommt ohne Vorankündigung. Ihre Süße ist überwältigend und kann zu Tränen rühren. Plötzlich erkenne ich, dass das Leben noch etwas anderes im Schilde führt, als das, was ich in meiner Befangenheit sehe, denke und fühle …

Und ich besinne mich darauf, mit welchen Augen ich die Welt sehen und wie ich mein Dasein gestalten will – jammern oder ­feiern? Dankbarkeit nimmt mir die Entscheidung ab: Nur dieser Moment zählt – innehalten, entspannen, nicht urteilen, bewusst da sein. Damit eröffnen sich Räume zwischen den Worten, zwischen Gedanken, Bildern und Gefühlen … Da ist alles möglich, aber es lässt sich nichts mehr sagen außer Danke.

Osho hat das letzte Wort:
"Lerne einfach nur, Danke zu sagen – nichts leichter als das. Fang gleich morgen früh an, dich für Kleinigkeiten zu bedanken. Jemand lächelt – sag ,Danke‘ und achte darauf, wie gut dir das tut. Und je mehr Spaß es dir macht und du es genießen kannst, wirst du dich sogar noch bedanken, wenn dich einer beleidigt … Fang sofort damit an, zehn Tage lang für alles mögliche Danke zu sagen, selbst wenn es manchmal verrückt klingt. Wenn die Sonne rauskommt und dich ihre Strahlen streicheln, sag einfach Danke … Dankeschön."

Auch an Euch, liebe Leser, Autoren, Förderer und Anzeigenkunden ein großes Dankeschön! Eure tollen Beiträge und treue Förderung machen die Osho Times erst möglich.

Einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Anandi

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