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Osho Meditation

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Erforsche die Angst

Das alles bist du! So bist du beschaffen. Du musst alles erforschen, was es gibt, bis hinein in den hintersten Winkel. Du musst deine Angst erforschen … du magst noch so sehr schlottern, das spielt keine Rolle: Schlottere, aber geh rein. Es ist weit besser zu schlottern als wegzulaufen; denn wenn du wegläufst, lernst du diese Seite von dir nie kennen und wirst dich immer mehr fürchten, sie dir anzusehen vor lauter Angst. Sie wird immer größer werden, wenn du es nicht gleich tust, jetzt in diesem Moment. Morgen wird sie 24 Stunden länger gelebt haben: Hüte dich! Sie wird sich tiefer in dir verwurzelt haben, mehr Laub haben, stärker sein – und dann wirst du erst recht nicht mehr mit ihr fertigwerden. Also mach es besser jetzt gleich; es ist bereits spät.
Und wenn du reingehst und sie siehst … und zwar unvoreingenommen siehst! Sehen heißt, dass du die Angst nicht von vornherein als schlecht verdammst … Wer weiß? Sie ist nicht schlecht. Wer weiß, ob sie es ist? Der Forscher muss für sämtliche Möglichkeiten offen bleiben; er darf nicht voreingenommen sein.
Voreingenommenheit und Forschung schließen einander aus. Er wird reingehen. Wenn sie Leid und Schmerz bringt, schreckt ihn das nicht. Schlotternd, zögerlich wird er in sie eindringen: „Es ist mein Anliegen, ich muss erforschen, was sie ist. Vielleicht hält sie einen Schatz für mich parat? Vielleicht soll die Angst den Schatz ja nur schützen?“
Das ist meine Erfahrung, so verstehe ich es: Wenn du dich tief auf deine Angst einlässt, wirst du Liebe finden. Das ist der Grund, wieso die Angst verschwindet, wenn man sich verliebt. Und wer Angst hat, kann sich nicht verlieben. Was hat dies zu bedeuten? Das ist einfaches Einmaleins. Angst und Liebe existieren nicht gemeinsam. Folglich muss es dieselbe Energie sein, die zu Angst wird. Dann bleibt für Liebe nichts übrig. Wird sie zu Liebe, dann bleibt nichts übrig für Angst.

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